Judenhof Speyer beim Tag des offenen Denkmals® mit Motto „NetzWERKE“
Kostenfrei zugänglich im Rahmen der UNESCO-Welterbestätte „SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“
Am Sonntag, 13. September 2026, beteiligt sich der Judenhof in Speyer am bundesweiten Tag des offenen Denkmals®. Anlass ist das diesjährige Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Die Stadt Speyer lädt dazu ein, historische Orte und ihre Bedeutung zu entdecken.
Der Judenhof, Teil der UNESCO-Welterbestätte „SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“, ist an diesem Tag bei kostenfreiem Eintritt zugänglich. Zu besichtigen sind die Überreste der mittelalterlichen Synagoge, die angrenzende Frauenschul sowie die Mikwe.
Der Judenhof gilt als bedeutendstes Zeugnis des mittelalterlichen jüdischen Lebens in Speyer und nimmt innerhalb der SchUM-Stätten eine herausragende Stellung ein. Als zentraler Bezirk des mittelalterlichen jüdischen Viertels war er ein Ort religiösen, geistigen und gesellschaftlichen Austauschs. Die erhaltenen baulichen Zeugnisse machen die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Speyer bis heute unmittelbar erfahrbar.
Gemeinsam mit den jüdischen Stätten in Worms und Mainz steht der Judenhof für die Bedeutung des SchUM-Verbundes für die Entwicklung des aschkenasischen Judentums. Die drei Gemeinden bildeten im Mittelalter ein Netzwerk jüdischen Lebens und jüdischer Gelehrsamkeit am Rhein. Seit Juli 2021 sind die SchUM-Stätten als serielle UNESCO-Welterbestätte anerkannt.
Mit dem Tag des offenen Denkmals® rückt Speyer damit einen Ort in den Mittelpunkt, der Stadtgeschichte, Erinnerung und das kulturelle Erbe des jüdischen Lebens miteinander verbindet.
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