BarrierefreiheitEinfache Sprache
Pfalz Gebabbel Logo
LandkreiseVeranstaltungen

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • KI-Hilfsmittel
  • Transparenzbericht
  • Unsere Quellen
  • Über uns
  • Styleguide

Verlag & Partner

  • Hessen App GmbH
  • dashdesign;
  • Die Stadt App
  • Die Mittelhessen-App
  • Herold News

Service

  • Kontakt
  • Problem melden
  • Werbung schalten
  • PUR-Abo & Kündigung

© 2026 Hessen App GmbH

Sprache wählen
Verkehr

Koblenz wirbt für den vorgeschriebenen Mindestabstand beim Überholen von Radfahrenden

Verkehrssicherheitskampagne mit Partnern: innerorts 1,5 Meter, außerorts zwei Meter – Bußgeld bis 80 Euro und Punkt in Flensburg

Von Redaktion Koblenz18.08.26, 16:31

Die Stadt Koblenz startet auch in diesem Jahr gemeinsam mit ihren Partnern eine Verkehrssicherheitskampagne, die auf den vorgeschriebenen Abstand beim Überholen von Radfahrenden aufmerksam macht. Hintergrund ist die Vorgabe der Straßenverkehrs-Ordnung, wonach innerorts beim Überholen ein seitlicher Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Außerorts beträgt der Mindestabstand zwei Meter.

Wer diese Vorgabe missachtet, gefährdet insbesondere Radfahrende. Nach Angaben der Stadt kann ein Verstoß mit einem Bußgeld von bis zu 80 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet werden.

Mehr Rücksicht im Straßenverkehr

Zu dichtes Überholen kann bei Radfahrenden ein erhebliches Unsicherheitsgefühl auslösen. Die Stadt weist darauf hin, dass daraus riskante Ausweichmanöver oder indirekte Unfallgefahren entstehen können. Als Beispiel nennt sie sogenannte Dooring-Unfälle: Wenn Radfahrende sich durch ein zu knapp vorbeifahrendes Fahrzeug bedrängt fühlen, weichen sie unter Umständen näher an parkende Fahrzeuge aus und können dort mit einer plötzlich geöffneten Autotür kollidieren.

Unsichere Verkehrssituationen können nach Angaben der Stadt außerdem dazu führen, dass bestimmte Strecken gemieden, Gehwege genutzt oder das Fahrrad insgesamt seltener eingesetzt wird. Ein angemessener Sicherheitsabstand sei deshalb wichtig, damit sich Menschen auf dem Fahrrad sicher und akzeptiert fühlen.

Kampagne im Umfeld von STADTRADELN

In Koblenz findet vom 24. August bis 13. September die diesjährige STADTRADELN-Kampagne statt. 21 Tage lang steht dabei das Fahrrad besonders im Mittelpunkt und soll für die täglichen Wege möglichst häufig genutzt werden. Zugleich wirbt die Aktion für die Belange des Radverkehrs sowie für eine sichere und attraktive Infrastruktur. Während des Aktionszeitraums ist daher mit einem erhöhten Radverkehrsaufkommen im Stadtgebiet zu rechnen.

Aus diesem Anlass führt die Stadtverwaltung Koblenz vom 24. August bis zum 6. September 2026 erneut eine gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne mit dem Polizeipräsidium Koblenz, dem ADFC Koblenz und dem VCD-Kreisverband Mittelrhein durch. Auf digitalen Citylights- und Billboards sowie an Litfaßsäulen wird in Koblenz auf den vorgeschriebenen Mindestabstand beim Überholen von Radfahrenden aufmerksam gemacht.

Appell der Stadt

Die Stadt Koblenz betont, dass sie kontinuierlich daran arbeitet, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern und eine sichere sowie attraktive Radverkehrsinfrastruktur zu schaffen. Ebenso wichtig sei das rücksichtsvolle Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden. Die Stadtverwaltung appelliert daher an alle, die geltenden Verkehrsregeln zu beachten und beim Überholen von Radfahrenden ausreichend Abstand zu halten.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

WhatsAppFacebookXE-Mail
In diesem Jahr werden dafür Citylights, Billboards und Litfaßsäulen genutzt.
Foto: Ralph Emmerich/Stadt Koblenz

Artikel anhören

Audioversion

Ihr Browser unterstützt die Audiowiedergabe nicht.