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Bingen am Rhein bleibt „Fairtrade-Stadt“

Die Stadt erfüllt nach eigenen Angaben die fünf Fairtrade-Kriterien mit Beschlüssen, Steuerungsgruppe, fairen Produkten und Bildungsangeboten

Von Redaktion Bingen am Rheinvor 8 Std

Bingen am Rhein darf sich weiterhin „Fairtrade-Stadt“ nennen. Die erneute Auszeichnung bestätigt nach Angaben der Stadt, dass Bingen die fünf Kriterien der internationalen Fairtrade-Kampagne weiterhin erfüllt. Dazu gehören ein kommunaler Beschluss zur Unterstützung des Fairen Handels, eine lokale Steuerungsgruppe, faire Produkte im Handel und in der Gastronomie, Bildungsangebote sowie eine regelmäßige öffentliche Berichterstattung.

Oberbürgermeister Thomas Feser würdigte in einem gemeinsamen Termin das Engagement aller Beteiligten. Er sagte, die Titelerneuerung sei Ansporn, den Weg zu gerechteren Handelsbeziehungen und zu einem nachhaltigeren Alltag konsequent weiterzugehen.

Feser dankte insbesondere der lokalen Fairtrade-Steuerungsgruppe sowie dem Weltladen, den kirchlichen Gemeinden, Churches for Future Bingen, KiBuKi, der Volkshochschule und Musikschule. Ein besonderer Dank galt außerdem den engagierten Schulen, darunter der Hildegardisschule, der Berufsbildenden Schule und der Grundschule am Mäuseturm, sowie den örtlichen Geschäften, gastronomischen Betrieben und allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für den Fairen Handel einsetzen.

Bingen wurde 2014 als 280. Kommune in Deutschland mit dem Titel „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet. Seitdem tragen zahlreiche Einrichtungen, Initiativen, Schulen, Geschäfte und gastronomische Betriebe den Fairtrade-Gedanken in der Stadt weiter. Nach Darstellung der Stadt macht dieses Engagement sichtbar, dass fairer Handel und nachhaltiger Konsum in Bingen fest verankert sind.

Zu den jüngsten Projekten zählt die Vorstellung der fairen Stadt-Schokolade im vergangenen Herbst. In Kürze soll außerdem der Stadtplan der Nachhaltigkeit online gehen. Er soll zeigen, an welchen Orten nachhaltiges und faires Handeln in Bingen bereits gelebt wird. Zugleich ist der Stadtplan als wachsendes Angebot angelegt; weitere Ideen, Initiativen und Orte können später ergänzt werden.

Auch innerhalb der Stadtverwaltung ist die faire und nachhaltige Beschaffung ein wichtiger Maßstab, etwa bei Dienstbekleidung und teilweise bei Büromaterialien. Feser betonte dazu, als öffentliche Verwaltung wolle man mit gutem Beispiel vorangehen.

Weitere Informationen zum Fairen Handel in Bingen gibt es unter bingen.de/fairtrade.

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Oberbürgermeister Thomas Feser (5. v. r.) freut sich mit der Fairt- rade-Steuerungsgruppe über die erneute Auszeichnung Bingens als Fairtrade-Stadt.
Oberbürgermeister Thomas Feser (5. v. r.) freut sich mit der Fairt- rade-Steuerungsgruppe über die erneute Auszeichnung Bingens als Fairtrade-Stadt.Foto: Stadt Bingen | Coralie Brandt

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