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Bad Neuenahr-Ahrweiler: Eigenvorsorge für mehr Schutz bei Starkregen und Hochwasser

Stadt empfiehlt Rückstauklappen sowie weitere Maßnahmen zur Sicherung von Abwässern und Gebäudebereichen

Von Redaktion Bad Neuenahr-Ahrweilervor 3 Tagen

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ruft Eigentümerinnen und Eigentümer von Eigenheimen dazu auf, sich im Rahmen der Eigenvorsorge mit dem Einbau von Rückstauklappen zu befassen. Nach Angaben der Stadt ist dies ein wichtiger Beitrag zum Schutz von privatem Eigentum bei Starkregen und Hochwasser.

Die Stadt weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger nach der geltenden Rechtslage verpflichtet sind, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren Eigenvorsorge zu betreiben. Ein wichtiger und effektiver Bestandteil der baulichen Vorsorge ist demnach der Einbau von Rückstauklappen.

Rückstau kann auch ohne überlasteten Hauskanal entstehen

Als Rückstauebene für private Grundstücke gilt laut Mitteilung immer die jeweilige Straßenoberfläche. Wasser kann demnach im Ernstfall in ein Gebäude eindringen, wenn es unterhalb dieser Ebene zurückgedrückt wird. Auch aus umliegenden Bereichen einer überlasteten Kanalisation kann es durch sogenannte kommunizierende Kanäle zu Rückstau kommen, selbst wenn der lokale Kanal nicht akut überlastet ist. Eigentümerinnen und Eigentümer sollen sich deshalb immer für unterhalb der Rückstauebene befindliche Abwässer absichern.

Besonders sinnvoll ist nach Angaben der Stadt der Einbau von Rückstauklappen, die beim Schmutzwasseranschluss fäkalientauglich sein müssen. Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sollen außerdem prüfen, inwieweit Bodenabläufe auf ihrem Eigentum an die Kanalisation angeschlossen sind, da auch hierüber Abwasser in Keller eindringen kann.

Weitere bauliche Vorsorge

Zu weiteren Maßnahmen der baulichen Vorsorge zählen laut Mitteilung unter anderem Flächenentsiegelung und die professionelle Abdichtung von Fenstern. Damit sollen Grundstück und Eigentum im Ernstfall möglichst wirksam und zügig gegen eindringendes Wasser geschützt werden.

Weitere Informationen zum Thema Rückstauklappen können bei den ansässigen Sanitärbetrieben angefragt werden.

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