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Bad Neuenahr-Ahrweiler: Eigenvorsorge für mehr Schutz bei Starkregen und Hochwasser

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ruft Eigentümerinnen und Eigentümer von Eigenheimen auf.

Die Stadt nennt den Einbau von Rückstauklappen als wichtigen Beitrag zum Schutz.

Die Stadt will privates Eigentum bei Starkregen und Hochwasser besser sichern.

Die Stadt verweist auf eine Pflicht zur Eigenvorsorge nach geltender Rechtslage.

Die Pflicht gilt im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren.

Rückstau kann auch ohne überlasteten Hauskanal entstehen

Für private Grundstücke gilt als Rückstauebene laut Mitteilung die Straßenoberfläche.

Wasser kann in ein Gebäude eindringen.

Das passiert, wenn Wasser unterhalb dieser Ebene zurückgedrückt wird.

Auch aus umliegenden Bereichen kann Rückstau entstehen.

Das gilt laut Stadt auch bei einer überlasteten Kanalisation.

Die Stadt nennt sogenannte kommunizierende Kanäle als Grund.

Das kann auch dann passieren, wenn der lokale Kanal nicht akut überlastet ist.

Die Stadt empfiehlt deshalb eine Absicherung für Abwässer unterhalb der Rückstauebene.

Die Stadt hält Rückstauklappen am Schmutzwasseranschluss für besonders sinnvoll.

Diese Rückstauklappen müssen laut Stadt fäkalientauglich sein.

Die Stadt fordert außerdem eine Prüfung der Bodenabläufe auf dem Grundstück.

Die Prüfung soll klären, ob Bodenabläufe an die Kanalisation angeschlossen sind.

Auch darüber kann Abwasser in Keller eindringen.

Weitere bauliche Vorsorge

Zu weiteren Maßnahmen nennt die Stadt Flächenentsiegelung.

Die Stadt nennt auch die professionelle Abdichtung von Fenstern.

Die Maßnahmen sollen Grundstück und Eigentum schützen.

Der Schutz soll im Ernstfall wirksam und zügig wirken.

Weitere Informationen zu Rückstauklappen erhalten Betroffene bei ansässigen Sanitärbetrieben.