Neue Rettungswache am Kniebrech geplant
Der Stadtrat hat am 28. September einstimmig die bauplanungsrechtliche Grundlage für eine neue Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes am Kniebrech geschaffen. Die Anlage soll auf dem Eckgrundstück südlich der Entersweilerstraße entstehen, das bisher vor allem als Parkplatz genutzt wird. Das Grundstück gehört der Stadt und wird dem DRK per Erbbaupachtvertrag überlassen.
Das Areal liegt südlich der Entersweilerstraße; die Jugendverkehrsschule im Südwesten und die Pumptrack-Anlage im Osten bleiben nach Angaben der Stadt erhalten. Mit dem Bebauungsplan wird das Vorhaben planerisch eingegrenzt. Vorgesehen sind unter anderem Regelungen zu Gebäudehöhe, Dachbegrünung sowie zum Erhalt und Schutz der Platanenreihe entlang der Entersweilerstraße.
Ausgangspunkt des Verfahrens waren Pläne des DRK für einen Ersatzneubau anstelle der bestehenden Wache an der Augustastraße/Friedrichstraße. Dieser Standort entspreche nicht mehr den aktuellen Anforderungen an einen Rettungsstützpunkt und könne dort auch nicht neu errichtet werden. Der Neubau am Kniebrech soll nach der Mitteilung eine optimale notfallmedizinische Versorgung sichern und zusätzlich Flächen für den Katastrophenschutz bieten.
Geplantes Gebäude mit Rettungswache, Katastrophenschutz und Parkhaus
Das dem Bebauungsplan zugrunde liegende Konzept sieht einen zusammenhängenden Gebäudekomplex vor. Im östlichen Teil der Fläche sind Fahrzeughallen für die Rettungswache und den Katastrophenschutz vorgesehen, im mittleren Teil eine dreigeschossige Bebauung mit den für die Rettungswache nötigen Funktionsräumen. Im westlichen Teil soll ein Parkhaus mit Stellplätzen für Katastrophenschutzfahrzeuge, Beschäftigte der Rettungswache und ehrenamtlich Tätige im Katastrophenschutz entstehen.
Feuerwache bleibt vorerst getrennt geplant
Eine gemeinsame Nutzung der Flächen am Kniebrech durch DRK und Feuerwehr ist vom Tisch. Die Stadt plant weiterhin zwei neue Feuerwachen, um die gesetzlichen Anforderungen an die Erreichbarkeit der Stadtteile im Ernstfall zu erfüllen. Für die neue Wache im Westen steht der Standort an der Von-Miller-Straße bereits fest, für die östliche Wache gibt es noch keinen abschließend gefundenen Standort.
Beigeordneter Manuel Steinbrenner kündigte in der Stadtratssitzung an, im Frühjahr Pläne für die östliche Wache vorstellen zu wollen. Im Gespräch ist demnach eine Fläche an der Donnersbergstraße.
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