Neuwied baut Radverbindungen aus – Fahrradklima-Test läuft

Wie fahrradfreundlich ist Neuwied im Alltag? Beim Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) können Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen noch bis zum 30. November einbringen. Die Online-Befragung dauert rund zehn Minuten und fragt unter anderem nach dem Zustand der Wege und dem Sicherheitsgefühl im Straßenverkehr. Teilnehmen können Menschen ab zehn Jahren. Für junge Menschen zwischen zehn und 20 Jahren gibt es erstmals eine eigene Umfrage.
Beide Befragungen sind unter fkt.adfc.de/befragungexterner Link, öffnet ein neues Fenster erreichbar.
Neue und verbesserte Verbindungen
In der Innenstadt ist die Engerser Straße zwischen Wilhelm- und Pfarrstraße seit Juni als Fahrradstraße ausgewiesen. Auch die erneuerte Schloßstraße bietet mit ihrem Zweirichtungsradweg eine verbesserte Verbindung. Zudem hat die Stadt ausgewählte Abschnitte der Fußgängerzone für Fahrräder geöffnet: die Engerser Straße, die Langendorfer Straße zwischen Luisen- und Schloßstraße sowie die Friedrichstraße.
Am Deichufer entsteht südlich der Rheinbrücke ein asphaltierter gemeinsamer Geh- und Radweg. Die offizielle Route soll künftig direkt am Wasser entlangführen, statt am Durchlass Kappelstraße hinter dem Deich auf die Rheinstraße zu wechseln. Das bisherige Natursteinpflaster wird auf diesem Abschnitt durch Asphalt ersetzt.
Weitere Vorhaben geplant
Im Haushalt 2026 sind Mittel für drei weitere Projekte vorgesehen. In Irlich soll die Verbindung im Bereich der Brunnenstraße und der Kurtrierer Straße verbessert werden. In Block ist geplant, den Radweg entlang des Mittelwegs über den Kreisverkehr hinaus fortzuführen. In Niederbieber möchte die Stadt die ehemalige Eisenbahntrasse durch das Gewerbegebiet als Radverbindung nutzen. Zusätzlich wird eine mögliche Pendlerroute im Bereich Engers geprüft.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.