Speyers ehemaliger Beigeordneter Rolf Wunder ist gestorben

Speyers ehemaliger Beigeordneter Rolf Wunder ist am 19. Oktober 2026 im Alter von 81 Jahren gestorben. Jahrzehntelang engagierte er sich in der Kommunalpolitik.

Von Redaktion Speyer1 Min. Lesezeit
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Rolf Wunder, ehemaliger hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Speyer, ist am 19. Oktober 2026 im Alter von 81 Jahren gestorben. Über Jahrzehnte engagierte er sich in der Kommunalpolitik und übernahm verschiedene Aufgaben für seine Heimatstadt.

Wunder wurde am 22. Juni 1945 in Speyer geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und dem zweiten juristischen Staatsexamen gründete er 1973 eine eigene Rechtsanwaltskanzlei. Anfang der 1970er-Jahre schloss er sich der damaligen Wählergruppe Boegner an, aus der die Speyerer Wählergruppe (SWG) hervorging. 1978 zog er erstmals in den Stadtrat ein. Nach einer beruflich bedingten Unterbrechung kehrte er 1998 in das Gremium zurück und übernahm die Führung der SWG-Fraktion. 2001 wurde er zum Vorsitzenden der Wählergruppe gewählt.

Von September 1999 bis August 2007 war Wunder hauptamtlicher Beigeordneter. Zu seinen Zuständigkeiten gehörten unter anderem Sicherheit und Ordnung, Straßenverkehr, Bürgerdienste, Umwelt und Forsten sowie das städtische Altenheim und die Entsorgungsbetriebe. Während seiner Amtszeit setzte er sich nach Angaben der Stadt für die Modernisierung des Altenheims am Mausbergweg und die Weiterentwicklung der Entsorgungsbetriebe ein. Zudem engagierte er sich für die Gründung der Städtepartnerschaft zwischen Speyer und Kursk.

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler würdigte Wunder als langjähriges Mitglied des Stadtrats, Vorsitzenden der SWG und Beigeordneten, der Verantwortung übernommen und die Entwicklung Speyers mitgestaltet habe. Die Stadt werde ihn als engagierten Kommunalpolitiker und überzeugten Vertreter der Speyerer Wählergruppe in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprach sie das Mitgefühl der Stadt aus.

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