Speyer: Richtiges Entsorgen von Poolwasser nach der Badesaison
Poolwasser gilt als Schmutzwasser und darf nicht versickert oder in Gewässer eingeleitet werden, sondern gehört in die Kanalisation.

Mit dem Ende der Badesaison weist die Stadt Speyer auf die richtige Entsorgung von Poolwasser hin. Nach Angaben der Verwaltung darf Wasser aus Swimming-Pools weder auf dem eigenen Grundstück versickern noch in ein Gewässer eingeleitet werden. Es gelte als Schmutzwasser und müsse über die Kanalisation entsorgt werden, damit es der Kläranlage zugeführt werde.
Die Stadt begründet dies damit, dass sich Poolwasser durch die Nutzung im Laufe der Zeit verändert. In der Regel werde es zudem mit Mitteln wie Chlor, Algenschutzmitteln oder pH-Regulatoren behandelt. Dadurch könnten Stoffe enthalten sein, die für Boden und Grundwasser problematisch seien. Auch unbehandeltes Poolwasser sei nach der Nutzung nicht mehr mit Frischwasser gleichzusetzen, da etwa Sonnencreme, Schweiß, Haare, Laub oder Sand in das Wasser gelangen könnten.
Eine Versickerung auf dem eigenen Grundstück könne außerdem zu weiteren Problemen führen. Die beim Entleeren eines Pools anfallende Wassermenge werde vom Boden häufig nicht schnell genug aufgenommen. Das Wasser könne sich dann oberirdisch seinen Weg bahnen und etwa in Keller oder auf benachbarte Grundstücke gelangen.
Auch die Einleitung in Bäche, Teiche oder andere Gewässer sei nicht zulässig. Die Stadt verweist darauf, dass insbesondere im Poolwasser enthaltene Biozide bereits in geringen Konzentrationen schädlich für Wasserorganismen sein können. Poolwasser sei deshalb grundsätzlich über die Schmutzwasserkanalisation zu entsorgen.
Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung und zum Umgang mit Poolwasser stellt die Stadt Speyer unter www.speyer.de/poolwasser bereit.
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