Speyer rät zu CO-Meldern und Sicherheitscheck zum Start der Heizsaison

Die Stadt Speyer empfiehlt, zum Beginn der Heizsaison CO-Melder in der Wohnung zu installieren und Heizungsanlagen sowie Feuerstätten regelmäßig fachgerecht warten zu lassen. Die Zeitumstellung am 25. Oktober soll zugleich Anlass sein, vorhandene Geräte und mögliche Gefahrenquellen zu überprüfen.
Kohlenmonoxid kann entstehen, wenn Gas, Öl, Holz oder Kohle unvollständig verbrennen. Als mögliche Quellen nennt die Stadt unter anderem Gasheizungen, Gasthermen, Kamine und Öfen. Das Gas ist farb-, geruch- und geschmacklos und kann auch aus anderen Wohnungen durch Wände und Decken in die eigene Wohnung gelangen.
Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Müdigkeit können laut Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Peter Eymann unspezifisch sein. Bei steigender Konzentration drohten Bewusstlosigkeit und schwere gesundheitliche Schäden.
CO-Melder messen die Kohlenmonoxid-Konzentration in der Raumluft und warnen bei erhöhten Werten akustisch. Vorhandene Geräte sollten nach den Herstellerangaben kontrolliert und bei Bedarf ausgetauscht werden. Auch Montage und Bedienung sollten sich nach den Herstellerhinweisen richten.
Bei einem CO-Alarm sollten Bewohnerinnen und Bewohner sofort das Gebäude verlassen, andere Personen warnen, ohne sich selbst zu gefährden, und die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 alarmieren.
Weitere Informationen zum Schutz vor Kohlenmonoxid sowie zur Installation und Verwendung von CO-Meldern bietet die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungenexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
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