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Margarete Boiselle-Vogler ist verstorben: Speyer würdigt jahrzehntelanges Wirken
Margarete Boiselle-Vogler ist am 6. September 2026 verstorben.
Sie starb im Alter von 104 Jahren.
Die Stadt Speyer würdigt Boiselle-Vogler als ehemalige Stadträtin.
Die Stadt nennt sie eine prägenden Persönlichkeit für Speyer.
Sie habe Politik, Gesellschaft und Wirtschaft über viele Jahrzehnte mitgestaltet.
Geburt und Verbundenheit zu Speyer
Margarete Boiselle-Vogler wurde am 5. Juni 1922 in Speyer geboren.
Sie wurde in der Armbruststraße in Speyer geboren.
Die Geburt fand auf dem Voglerhof statt.
Sie blieb ihrer Heimatstadt laut Angaben zeitlebens eng verbunden.
Im Juni 2026 konnte sie ihren 104.
Geburtstag feiern.
Politisches Engagement und Ziele
Boiselle-Vogler trat 1953 in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ein.
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist kurz SPD.
Sie leitete den SPD-Ortsverein Nord.
Sie leitete auch die Arbeitsgemeinschaft der SPD-Frauen.
Sie setzte sich besonders für Gleichberechtigung von Frauen ein.
Sie setzte sich außerdem für gesellschaftliche Teilhabe von Frauen ein.
Arbeit im Stadtrat und in Ausschüssen
Boiselle-Vogler zog 1964 erstmals in den Speyerer Stadtrat ein.
Sie gehörte dem Stadtrat nach zehn Wiederwahlen insgesamt fünf Jahrzehnte an.
In dieser Zeit arbeitete sie in zahlreichen Ausschüssen und Gremien mit.
Sie arbeitete im Kulturausschuss mit.
Sie arbeitete auch im Bau- und Planungsausschuss mit.
Nach Angaben der Stadt wurde sie 2014 aus dem Stadtrat verabschiedet.
Rollen in Bereichen mit wenigen Frauen
Die Stadt sagt, Boiselle-Vogler habe auch in Männerbereichen gearbeitet.
Das galt vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren.
Sie war die erste Frau im Bauausschuss.
Sie war auch die erste Frau im Aufsichtsrat der GEWO.
Die GEWO ist ein Unternehmen in Speyer.
Unternehmerische Tätigkeit bei Vogler
Boiselle-Vogler übernahm laut Angaben früh Verantwortung im Beruf.
Seit 1951 war sie Geschäftsführerin der Kiesbaggerei Vogler.
Die Kiesbaggerei Vogler ging aus dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie hervor.
Unter ihrer Leitung entwickelte sich das Unternehmen weiter.
Zu den Stationen zählte der Bau eines neuen Kieswerks am Binsfeld.
Am Binsfeld entstand außerdem ein neues Kieswerk.
Sie gründete ein Betonwerk.
Sport und Engagement in Vereinen
Ein weiterer Schwerpunkt ihres Lebens war laut Mitteilung der Sport.
Boiselle-Vogler war in jungen Jahren erfolgreiche Leichtathletin.
Sie wollte zeitweise an den Olympischen Spielen teilnehmen.
Später verband sie besonders der Tennisclub Weiß-Rot Speyer.
Der Tennisclub benannte einen Tennisplatz im Schützengarten nach ihr.
Sie engagierte sich in zahlreichen Vereinen.
Sie war über Jahrzehnte bei Veranstaltungen im gesellschaftlichen Leben präsent.
Lebensabend und letzte Jahre
Die Stadt schreibt, Boiselle-Vogler habe Tatkraft und Freude am Leben bewahrt.
Das galt bis ins hohe Alter.
In den letzten Jahren war sie auf einen Rollstuhl angewiesen.
Trotzdem blieb sie laut Mitteilung dem öffentlichen Leben in Speyer verbunden.
Würdigung durch die Oberbürgermeisterin
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler würdigte Boiselle-Vogler.
Seiler nannte sie eine Vertreterin einer Generation von Frauen.
Diese Frauen hätten sich ihren Platz in Politik und Gesellschaft erst erkämpfen müssen.
Die Stadt Speyer will Boiselle-Vogler in Erinnerung behalten.
Die Stadt nennt sie engagierte Stadträtin.
Die Stadt nennt sie mutige Unternehmerin.
Die Stadt nennt sie überzeugte Sozialdemokratin.
Die Stadt nennt sie außerdem eine außergewöhnliche Speyererin.
Die Würdigung soll in dankbarer Erinnerung erfolgen.