Totholzhecke in Schifferstadt vorübergehend als Standort für Tomaten- und Zucchini-Pflanzen
Umweltbeauftragter Frank Schmitt nutzt die verbrannten Reste bis zum Wiederaufbau zur Pflanzenanzucht
Auf der Grünfläche zwischen Südbahnhof und Jugendtreff in Schifferstadt ist eine abgebrannte Totholzhecke vorübergehend anders genutzt worden. Nach Angaben der Stadt hatten Unbekannte die Hecke Ende April angezündet.
Bis die Anlage wieder aufgebaut werden kann, nutzt der Umweltbeauftragte Frank Schmitt die verbrannten Reste als Standort für Tomaten- und Zucchini-Pflanzen. Die Hecke biete dafür einen optimalen Nährboden, heißt es in der Mitteilung.
Frank Schmitt sagte dazu: „Die Früchte sind nicht nur lecker und gesund, sondern auch ein schöner Hingucker an dieser momentan etwas trübsinnigen Stelle – wer möchte, darf ernten.“
Im Frühjahr soll die Totholzhecke wieder aufgefüllt werden. Dafür verwendet die Stadt Material aus den Baum- und Strauchschnittarbeiten der Stadtgärtnerei. Sobald die Hecke erneuert ist, können Insekten und Kleintiere sie wieder als Unterschlupf nutzen.
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