Barrierefreier Umbau des Fußgängerüberwegs an der Kreuzung in Horeb
Auf dem Horeb beginnt in der kommenden Woche der barrierefreie Umbau des Fußgängerüberwegs an der Kreuzung von Dankelsbach-, Horebstraße und Christiansgasse. Ziel der Maßnahme ist es nach Angaben der Stadt, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Erreichbarkeit des öffentlichen Personennahverkehrs zu verbessern.
Dafür wird der Fußgängerüberweg von der südlichen auf die nördliche Seite der Christiansgasse verlegt. Fußgänger können die Bushaltestelle damit künftig leichter erreichen.
Im Zuge der Arbeiten werden an dem neuen Übergang mit Zebrastreifen barrierefreie Bordsteine eingebaut. Sie sollen insbesondere blinden und sehbehinderten Menschen sowie Rollstuhlfahrern und Personen mit Rollator eine sichere Querung ermöglichen. Zudem wird die Fahrbahn eingeengt und die Aufstellfläche für Fußgänger auf einer Seite vorgezogen. Dadurch verkürzt sich der Weg über die Fahrbahn, und Fußgänger werden für Autofahrer früher und besser erkennbar. Eine spezielle Ausleuchtung soll zusätzlich dazu beitragen.
Mit der Fertigstellung durch die Firma Peter Groß Bau rechnen die Verantwortlichen bis zum Beginn der Herbstferien. Anschließend soll die Umgestaltung des Übergangs am Leibniz-Gymnasium an der Kreuzung von Dankelsbach- und Luisenstraße folgen.
In Pirmasens sollen voraussichtlich bis Ende kommenden Jahres insgesamt 18 Fußgängerüberwege barrierefrei umgestaltet werden. Die Stadtverwaltung investiert dafür rund 450.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt vollständig aus dem Investitionsprogramm „Regional.Zukunft.Nachhaltig“ des Landes Rheinland-Pfalz.
Hintergrund
Das Investitionsprogramm „Regional. Zukunft. Nachhaltig.“ wurde im Februar 2025 vom rheinland-pfälzischen Landtag beschlossen und mit einem Gesamtbudget von 200 Millionen Euro ausgestattet. Es soll die Lebensverhältnisse in strukturschwachen Regionen gezielt und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern.
Die Förderungen sollen dabei städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung ebenso berücksichtigen wie Klimaschutz, Infrastruktur und sozialen Zusammenhalt. Antragsberechtigt waren 62 Verbandsgemeinden, fünf Landkreise sowie zwei Städte, darunter Pirmasens.
Nach Auswertung von Daten zur Wirtschaftslage sowie zur Alters- und Infrastruktur der Kommunen im Zeitraum von 2018 bis 2023 erhielt Pirmasens aus dem Sonderprogramm einen Bewilligungsbescheid über 6,54 Millionen Euro. Das Geld ist für 25 Einzelprojekte vorgesehen, darunter Vorhaben aus den Bereichen Bildung, Tourismus, Verkehr, Kultur, Sport und Jugend.
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