Verfolgungsfahrt auf der A 3 endet bei Montabaur mit Festnahme zweier Jugendlicher

Zwei Jugendliche wurden nach einer Verfolgungsfahrt von Frankfurt bis Montabaur festgenommen. Bei der Flucht auf der A 3 entstand Sachschaden.

Von Redaktion Montabaur1 Min. Lesezeit
Festnahme

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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Eine Verfolgungsfahrt, die am Sonntag, 25. Oktober, gegen 20.30 Uhr in Frankfurt am Main begann, endete rund 40 Minuten später bei Montabaur mit der Festnahme zweier Jugendlicher. Ein VW Polo mit Wiesbadener Kennzeichen sollte nach einem Verkehrsverstoß in Frankfurt kontrolliert werden. Der Wagen entzog sich der Kontrolle und flüchtete auf der A 3 in Richtung Köln.

Auf der Autobahn kam es laut Polizei zu mehreren rasanten und gefährlichen Fahrmanövern. Dadurch könnten Einsatzkräfte und andere Verkehrsteilnehmer erhöht gefährdet worden sein. Nach dem Überqueren der Landesgrenze wurden hessische und rheinland-pfälzische Einsatzkräfte zusammengezogen; zudem wurde ein rheinland-pfälzischer Polizeihubschrauber hinzugezogen.

In Höhe von Montabaur verlangsamten Einsatzkräfte vor einer Baustelle den Verkehr. Dadurch kam der flüchtige Wagen gegen 21.10 Uhr zum Anhalten. Beim Versuch, sich der Kontrolle zu entziehen, touchierte der Fahrer zwei unbeteiligte Autos. Die Einsatzkräfte zogen den Fahrer und den Beifahrer aus dem Wagen und nahmen beide fest. Verletzt wurde dabei niemand, es entstand jedoch Sachschaden.

Kurz vor der Festnahme wurde ein unbekannter Gegenstand aus dem Fluchtfahrzeug geworfen. Er beschädigte einen verfolgenden Streifenwagen der hessischen Polizei. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Jugendliche aus Nordrhein-Westfalenexterner Link, öffnet ein neues Fenster im Alter von 16 und 17 Jahren. Der 16-jährige Fahrer besitzt nach Polizeiangaben keine Fahrerlaubnis. Er muss sich zudem wegen diverser Verkehrsdelikte verantworten. Wie die Jugendlichen in den Besitz des Wagens kamen, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Beide wurden in der Nacht ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Im Einsatz waren nach Polizeiangaben etwa 50 Beamte aus Hessen und Rheinland-Pfalz.

Polizei bittet um Hinweise

Zeugen und mögliche Geschädigte können sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur unter der Telefonnummer 02602 9327-0 melden.

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