Wilhelm-Hack-Museum zeigt ab 31. Oktober zwei Ausstellungen zu Raum und Raster

Das Wilhelm-Hack-Museum zeigt ab dem 31. Oktober 2026 zwei Ausstellungen zu Raumkonzepten der Moderne und zum Raster als Bildthema.

Von Redaktion Ludwigshafen am Rhein1 Min. Lesezeit

Wie sich der Bildraum in der modernen Kunst verändert hat, zeigt die neue Sammlungspräsentation „Die Unendlichkeit des Raumes. Raumkonzepte in der Moderne“ im Wilhelm-Hack-Museum. Die Ausstellung reicht vom Expressionismus, Dada und Surrealismus bis zu späteren Verbindungen von Malerei, Architektur und Bildhauerei. Zu sehen sind Werke unter anderem von Max Beckmann, Piet Mondrian, El Lissitzky, Thomas Ruff und Tomás Saraceno.

Die Präsentation läuft vom 31. Oktober 2026 bis zum 12. September 2027. In sieben Kapiteln verfolgt sie die Neuerfindung des künstlerischen Raumbegriffs im 20. und 21. Jahrhundert. Ein Begleitheft und ein Audioguide ergänzen die Ausstellung.

Raster und Wiederholung als Bildthema

Parallel dazu zeigt das Kabinettstück „In Ordnung. Strukturprinzipien von Mondrian bis Vasarely“ das Raster als eigenständiges Bildthema. Die Schau führt von der geometrischen Abstraktion des frühen 20. Jahrhunderts zu unterschiedlichen Gestaltungen der zweiten Jahrhunderthälfte. Werke von Max Bill und Attila Kovács beruhen etwa auf präzisen Systemen; bei Arbeiten aus dem Umfeld der ZERO-Bewegung spielen Licht und Schatten eine Rolle. Auch Rhythmus und Wiederholung in der OP-Art sowie Rasterpunkte bei Roy Lichtenstein und Sigmar Polke gehören zu den Themen.

Das Kabinettstück ist vom 31. Oktober 2026 bis zum 29. März 2027 im Wilhelm-Hack-Museum, Berliner Straße 23, zu sehen. Zu den vertretenen Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem Josef Albers, Vera Molnár, Frank Stella, Günther Uecker und Victor Vasarely.

Eröffnung im Wilhelm-Hack-Museum

Beide Ausstellungen werden am Freitag, 30. Oktober 2026, um 18 Uhr im Wilhelm-Hack-Museum, Berliner Straße 23, eröffnet. Es sprechen Museumsdirektor René Zechlin, Stefanie Kleinsorge, Bereichsleitung Kultur der Stadt Ludwigshafen am Rhein, und Claudia Paul, Geschäftsführerin der Sammlung Prinzhorn. Kuratorin Julia Nebenführ gibt eine Einführung; Juliana Saib begleitet den Abend am Jazzklavier.

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