Friedenskirche und Ausstellung 1956: Ludwigshafen im Jahr 1956 – eine Stadt am Puls der Zeit

Stadtmuseum und Stadtarchiv Ludwigshafen zeigen vom 2. bis 30. September 2026 Fotografien und Begleitprogramm zur feierlichen Wiedereröffnung vor 70 Jahren

Die Friedenskirche in der Leuschnerstraße erinnert im Jahr 2026 an ihre feierliche Wiedereröffnung vor 70 Jahren. Aus diesem Anlass zeigt das Stadtmuseum und Stadtarchiv Ludwigshafen vom 2. bis 30. September 2026 die Fotografie-Ausstellung „Ludwigshafen im Jahr 1956 – eine Stadt am Puls der Zeit.“. Schirmherr der Ausstellung ist der Ludwigshafener Ehrenbürger und Altdekan D. Dr. Friedhelm Borggrefe.

Die Ausstellung präsentiert auf großformatigen Bildschirmen Fotografien aus dem Stadtarchiv Ludwigshafen aus dem Jahr 1956. Die Bilder laufen mit Bildunterschriften und thematischer Sortierung in Dauerschleife. Ergänzt wird das Angebot durch Ton- und Filmmaterial in Ausschnitten, einen Zeitstrahl mit wichtigen Ereignissen des Jahres 1956 sowie eine Leseecke mit passender Buchauswahl aus dieser Zeit.

Eröffnet wird die Schau am Mittwoch, 2. September 2026, um 19 Uhr. Grußworte sprechen Oberbürgermeister Prof. Dr. Klaus Blettner und Dr. Paul Metzger, Dekan des Kirchenbezirks. Dr. Helmuth Morgenthaler, Vorsitzender der Stiftung Friedenskirche und des Presbyteriums, begrüßt die Gäste. Dr. Regina Heilmann, Leiterin des Stadtmuseums, führt in die Ausstellung ein. Im Anschluss hält Dr. Stefan Mörz, Leiter des Stadtarchivs, den Festvortrag „Frieden. Aufbau. Friedenskirche“. Die Eröffnung wird musikalisch von Olaf Schönborn am Saxophon begleitet. Danach besteht bei einem geselligen Umtrunk Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung.

Die Friedenskirche ist barrierefrei. Der Eintritt zur Ausstellung, zu den Führungen und zu allen Veranstaltungen des Begleitprogramms ist frei; für den Kirchenunterhalt darf gespendet werden.

Begleitprogramm im September

Die Ausstellung wird an den folgenden Mittwochen und Sonntagen durch ein Begleitprogramm ergänzt. Alle Veranstaltungen sind eintrittsfrei und ohne Voranmeldung zugänglich.

Doppelvorträge an drei Mittwochabenden

An den Mittwochabenden 9., 16. und 23. September finden jeweils zwei eigenständige, bebilderte Vorträge mit Getränkepause statt. Fachwissen ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 9. September

17 Uhr: „Kriegsruinen, Kirche, Klassensaal, Kino, Konsum. Eine Kindheit in den 1950er Jahren.“ Referent ist Anton Neugebauer, Ministerialrat RLP a. D.

18.30 Uhr: „Alltagsgeschichte(n) vom Einkaufen in der Konsum-Genossenschaft Ludwigshafens.“ Referentin ist Barbara Ritter, Vorstandsmitglied von Rhein-Neckar-Industriekultur e. V.

Mittwoch, 16. September

17 Uhr: „Religiöse Sozialisten oder nützliche Idioten Moskaus? – Christentum und das KPD-Verbot 1956.“ Referent ist Dr. Klaus-Jürgen Becker, stellvertretender Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen.

18.30 Uhr: „BASF und ‚ihre Stadt‘ in den 1950er Jahren.“ Referentin ist Dr. Susan Becker, Wirtschaftshistorikerin und seit über 25 Jahren bei BASF mit der Geschichte des Unternehmens befasst.

Mittwoch, 23. September

17 Uhr: „Mode – Menschen – Marketing. Warenwelten und Werbung der 1950er Jahre.“ Referent ist Wolfgang Knapp, freier Kulturwissenschaftler, Autor und Ausstellungskurator.

18.30 Uhr: „Kunst im Wandel: Strömungen, Künstler und Entwicklungen der 1950er Jahre.“ Referent ist René Zechlin, Kunsthistoriker und seit 2014 Direktor des Wilhelm-Hack-Museums.

Sonntagsveranstaltungen mit Themen aus Literatur, Architektur, Musik und Film

Sonntag, 6. September, 17 Uhr: Literatur

Unter dem Titel „Bei uns in Ludwigshafen“ steht Billy Hutters Roman „Karlheinz“ im Mittelpunkt. Es gibt eine Lesung und ein Gespräch mit dem Autor. Getränke werden gegen Spenden angeboten.

Sonntag, 13. September, ab 14 Uhr: Architektur

Für diesen Termin nennt die Mitteilung Führungen am Tag des Offenen Denkmals 2026. Weitere Angaben enthält die Pressemitteilung dazu nicht.

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