Szenische Lesung in Lahnstein erinnert an Reyhaneh Jabbari
Mit einer szenischen Lesung erinnert das Jugendkulturzentrum Lahnstein an Reyhaneh Jabbari und setzt sich mit Gewalt gegen Frauen, Menschenrechten und Selbstbestimmung auseinander. Die einstündige Veranstaltung „Wie man ein Schmetterling wird“ beginnt am Freitag, 13. November, um 18 Uhr im Jugendkulturzentrum, Wilhelmstraße 59.
Jabbari war 19 Jahre alt, als sie sich gegen einen Mann zur Wehr setzte, der sie beinahe vergewaltigt hätte. Sie wurde zum Tode verurteilt und 2014 nach sieben Jahren im Todestrakt im Iran hingerichtet. Ihr Fall wurde international bekannt und gilt als Symbol für den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und für Frauenrechte.
Grundlage der Lesung ist das Buch zum Dokumentarfilm „Sieben Winter in Teheran“, das Jabbaris Mutter Shole Pakravan gemeinsam mit der Regisseurin Steffi Niederzoll verfasst hat. Edgitha Stork liest die Rolle Reyhanehs, Gabi Uhl die ihrer Mutter Shole. Die Veranstaltung verbindet Theater und Dokumentation mit Fragen zu Freiheit, Gerechtigkeit und dem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.
Der Abend ist Teil der „Orange the World Kampagne 2026“ und eine Kooperation des Jugendkulturzentrums Lahnstein, des Bündnisses für FrauenSchutz und der Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreises. Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung wird unter 02621 914-602 oder per E-Mail an [email protected] erbeten.
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