Einfache Sprache
Spuren von Ludwig Nett in Lahnstein: Malerei und Karneval
Ludwig Nett starb vor zehn Jahren am 10. September 2016.
Er war ein Künstler und ein leidenschaftlicher Karnevalist.
Er lebte in Lahnstein und prägte die Stadt über viele Jahre.
Er malte Aquarelle.
Er malte Ölbilder.
Er malte Federzeichnungen.
Seine Werke zeigen Erinnerungen an Lahnstein und seine Motive.
Seine Kunst verbindet sich mit seiner Heimatverbundenheit.
Nett malte vor allem gegenständlich.
Er orientierte sich dabei am Impressionismus.
Orte und Motive in Lahnstein
Viele Motive fand Ludwig Nett in der Nähe seines Wohnortes.
Zu seinen Motiven gehörte Burg Lahneck.
Er malte auch die Johanniskirche.
Zu seinen Motiven gehörte das Wirtshaus an der Lahn.
Er malte das Altes Rathaus.
Er zeigte auch den Hexenturm in seinen Bildern.
Er malte das Martinsschloss.
Er malte außerdem verwinkelte Fachwerkhäuser.
Er hielt auch die Gassen von Niederlahnstein fest.
Nett malte auch Blumensträuße.
Er malte Szenen bei der Ernte.
Er malte Schwäne an der Uferpromenade.
Er griff viele Orte und Augenblicke wiederholt auf.
Er setzte sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln in Szene.
Beginn der Malerei und Ausstellungen
Ludwig Nett begann 1970 mit der Malerei.
1990 zeigte er eine eigene Ausstellung.
Diese Ausstellung zeigte 59 Werke.
Die Ausstellung fand in der Hospitalkapelle Lahnstein statt.
Rudi Geil hatte die Ausstellung als Schirmherr begleitet.
Rudi Geil war damals Innenminister.
2008 stellte Nett im Pfarrsaal St.
Barbara aus.
Er organisierte zudem viele Jahre eine Ausstellung.
Diese Ausstellung hieß Lahnsteiner Freizeitkünstler.
Die Ausstellung fand in der Stadthalle statt.
Leben in Lahnstein
Ludwig Nett wurde am 22. Mai 1934 geboren.
Er wuchs als Kind des Anstreichers Johann Nett auf.
Johann Nett lebte mit seiner Ehefrau in der Holzgasse.
Sein Vater malte bereits Lahnsteiner Motive in Öl.
Zu den Motiven gehörten die Johanniskirche.
Zu den Motiven gehörte der Kleeberger Hof.
Zu den Motiven gehörte das Wirtshaus an der Lahn.
1960 heiratete Ludwig Nett Stefanie Noll.
Das Paar hatte vier Kinder.
Neben der Malerei blieb das Angeln für ihn wichtig.
Er wurde auch „Hutschel“ genannt.
Er war Mitglied im Anglerclub Niederlahnstein.
Große Anglerreisen führten ihn bis nach Alaska.
Karneval und Vereinsarbeit
Der Karneval spielte in Nettes Leben eine große Rolle.
Alljährlich stieg Nett mit seinem Freund Toni Schlösser in die Bütt.
Die beiden führten heitere Zwiegespräche.
Sie begeisterten damit über vier Jahrzehnte die Niederlahnsteiner Karnevalisten.
Nett war viele Jahre auch als Zylindermann aktiv.
Er arbeitete dafür mit den Schlösser-Brüdern und Ernst Rech zusammen.
Die Zylindermänner traten im schwarzen Frack und mit Zylinder auf.
Nett arbeitete zudem als Bühnenbauer beim Niederlahnsteiner Carneval Verein.
Für den Kur- und Verkehrsverein malte er das metallische Eisen.
Dieses Eisen war der Lehner Anker.
Auf dem Eisen malte er das Lahnsteiner Wappenschild.
Im Jahr 1998 erhielt Nett selbst eine Auszeichnung.
Postkartenserie und Verkauf
Ebenfalls 1998 wurde eine Postkartenserie verkauft.
Die Serie zeigte Ölgemälde mit Lahnsteiner Motiven.
Die Mitteilung nennt 500 gedruckte Sets.
Nach Angaben der Mitteilung machte die Serie Sehenswürdigkeiten über Lahnstein hinaus bekannt.
Beisetzung
Ludwig Nett wurde am 10. September 2016 beigesetzt.
Die Beisetzung fand auf dem Friedhof Allerheiligenbergstraße statt.
Die Stadt verbindet seine Kunst und seinen Humor mit Lahnstein.
Bildunterzeilen
- Bild 1: Ludwig Nett mit seinen Bildern in der Künstlerausstellung 2004.
- Bild 1: Ludwig Nett mit seinen Bildern in der Künstlerausstellung 2004 in der Stadthalle.
- Bild 2: Collage verschiedener Lahnsteiner Sehenswürdigkeiten gemalt von Ludwig Nett.
- Bild 3: Das Wirtshaus an der Lahn um 1900.
- Bild 3: In Öl gemalt von Ludwig Nett, gedruckt als Postkarte.