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Postkartensammlung für die Nachwelt: Hans Hamm und das Stadtarchiv Lahnstein
Der Heimatforscher Hans Hamm wäre in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden.
Hans Hamm starb am 2. November 2020.
Der Lahnsteiner sammelte jahrzehntelang Postkarten aus Lahnstein und der Umgebung.
Er stellte seine Sammlung dem Stadtarchiv für Ausstellungen bereit.
Er stellte seine Sammlung auch für Bildbände, Kalender und Presseberichte bereit.
Damit machte Hans Hamm sein Hobby für viele Menschen sichtbar.
Leben und beruflicher Weg
Hans Hamm wurde am 2. September 1926 in Oberlahnstein geboren.
Er war der Sohn des städtischen Friedhofswärters Lorenz Hamm.
Hans Hamm verbrachte seine Kindheit beim Friedhof an der Sebastianusstraße.
Er absolvierte nach der Volksschule eine Ausbildung zum Eisenschiffbauer.
Die Ausbildung dauerte von 1941 bis 1943.
Er lernte bei der Nassauischen Eisenschmiede der Geschwister Helbach.
Die Geschwister Helbach betrieben die Helling in Niederlahnstein.
Im September 1943 zog der Reichsarbeitsdienst Hans Hamm ein.
Hans Hamm war dabei 17 Jahre alt.
Der Einsatz endete im Dezember 1943.
Im Mai 1944 zog die Marine Hans Hamm ein.
Am 31. Juli 1945 kehrte Hans Hamm aus der Kriegsgefangenschaft in Dänemark zurück.
Sechs Wochen später begann Hans Hamm bei der Deutschen Reichsbahn zu arbeiten.
Zuerst arbeitete er bei der Bahnmeisterei als Schlosser und Schweißer.
Er half bei der Wiedererrichtung der kriegszerstörten Eisenbahnbrücke über die Lahn.
Die Brücke konnte Ende Januar 1946 gehoben werden.
Später absolvierte Hans Hamm in der Werkstatt des Bahnbetriebswerks eine zweijährige Ausbildung.
Die Ausbildung umfasste die Tätigkeit als Heizer.
Danach setzte der Betrieb Hans Hamm im Fahrdienst ein.
Hans Hamm legte 1950 die Lokführerprüfung ab.
Danach arbeitete er bis zur Pensionierung als Lokführer.
Engagement für Heimatgeschichte und Schützenwesen
Seit 1983 widmete sich Hans Hamm wieder ganz seinen Hobbys.
Seine Hobbys waren Heimatgeschichte und das Schießen.
Hans Hamm wurde bereits mit 16 Jahren Mitglied in der Oberlahnsteiner Schützengesellschaft.
Er gehörte der Schützengesellschaft 78 Jahre lang an.
Der Deutsche und Rheinische Schützenbund zeichnete ihn für seine Treue aus.
Die Auszeichnung war die Ehrennadel des Deutschen und Rheinischen Schützenbundes.
1967 war Hans Hamm Schützenkönig.
Hans Hamm war langjähriges Vorstandsmitglied des Lahnsteiner Altertumsvereins.
In den 1980er Jahren organisierten Hans Hamm und Dr.
Fritz Nohr stadtgeschichtliche Ausstellungen.
Die Ausstellungen waren vor allem in den Kurthermen zu sehen.
In den 1990er Jahren veröffentlichte Hans Hamm zusammen mit Joe Juhnke Beiträge zur Stadtgeschichte.
Die beiden veröffentlichten die Beiträge mehrere Jahre lang wöchentlich im Rhein-Lahn-Kurier.
Die Beiträge handelten unter anderem über Lahnsteiner Gaststätten.
Die Beiträge handelten auch über Lahnsteiner Gewerbe und Handel.
Zu jeder Folge lieferten Karten den Inhalt.
Zu jeder Folge lieferten passende Ansichtskarten den Inhalt.
Auch das Stadtarchiv unterstützte Hans Hamm über viele Jahre.
Er unterstützte Ausstellungen zur Stadtgeschichte.
Diese Ausstellungen umfassten auch Kriegs- und Eisenbahnausstellungen.
Hans Hamm brachte dabei Fundstücke ein.
Zu den Fundstücken gehörten Munitionsüberbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg.
Zu den Fundstücken gehörten auch Notgeld aus den Inflationszeiten.
Diese Inflationszeiten waren nach dem Ersten Weltkrieg und Zweiten Weltkrieg.
Sammlung bleibt erhalten
Mit dem Tod von Hans Hamm starb am 2. November 2020 ein Kenner der Heimatgeschichte.
Er konnte jede Veränderung vor Ort seit 1880 mit Lithographien und Karten belegen.
Seine Erben vermachten die Sammlung dem Stadtarchiv Lahnstein.
Die Vermächtnisse sollen die Sammlung für die Nachwelt erhalten.
Die Sammlung soll auch der Forschung zur Verfügung stehen.