Lahnsteiner Stadtarchivar spricht über Kriegsende 1945

Stadtarchivar Bernd Geil spricht am 13. November in Lahnstein über Kriegsende und die ersten Wochen nach dem Einmarsch der US-Truppen. Der Eintritt ist frei.

Von Redaktion Lahnstein1 Min. Lesezeit
Ein Panzer steht im März 1945 vor einer zerstörten Lahnbrücke in Oberlahnstein.

Foto: Sammlung Stadtarchiv Lahnstein

Foto: Sammlung Stadtarchiv Lahnstein

Wie erlebten die Menschen in Lahnstein das Ende des Zweiten Weltkriegs – mit Angst vor den heranrückenden amerikanischen Truppen oder mit Hoffnung auf Befreiung? Stadtarchivar Bernd Geil widmet sich dieser Frage in seinem Vortrag „Zwischen Angst und Vorfreude – Kriegsende und Stunde Null in Lahnstein“.

Der Vortrag beginnt am Freitag, 13. November, um 18 Uhr in der Hospitalkapelle St. Jakobus, Rödergasse 1. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss können Besucherinnen und Besucher Fragen stellen.

Geil zeichnet anhand der Ereignisse von März bis Juni 1945 die letzten Kriegstage auf beiden Seiten der Lahn und die Reaktionen der Bevölkerung nach. Auch die ersten Wochen nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen werden Thema sein.

Der Vortrag war im Frühjahr Teil der Reihe „Die Amis kommen! – Das Kriegsende 1945 zwischen Koblenz und Kaub“ im Theater Lahnstein. Weil die damalige Veranstaltung frühzeitig ausverkauft war und nicht alle Interessierten teilnehmen konnten, wird der Vortrag erneut angeboten.

Bernd Geil ist gebürtiger Koblenzer, Diplom-Archivar und seit 2002 Stadtarchivar in Lahnstein. Er hat mehrere Ausstellungen zum Kriegsende organisiert und zahlreiche Publikationen zur Stadtgeschichte verfasst, darunter das kürzlich erschienene Buch „Lebendiges Lahnstein“.

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