Carsten Henn las im Theater Lahnstein aus „Sonnenaufgang Nr. 5“

Autor Carsten Henn las im Theater Lahnstein aus „Sonnenaufgang Nr. 5“ und sprach über Erinnerungen, persönliche Erlebnisse und das Schreiben.

Von Redaktion Lahnstein1 Min. Lesezeit
Carsten Henn im Gespräch mit Gästen nach seiner Lesung.

Foto: Stadtverwaltung Lahnstein

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Erinnerungen und die Geschichten, die daraus entstehen: Darum ging es bei einer Lesung von Carsten Henn im Theater Lahnstein. Der Autor stellte seinen Roman „Sonnenaufgang Nr. 5“ vor und erzählte zwischen den Textpassagen von persönlichen Erlebnissen und seiner Arbeit als Schriftsteller.

Henn war auf Einladung der Stadtbücherei bereits zum zweiten Mal in Lahnstein zu Gast. Er berichtete, wie eigene Erlebnisse, zufällige Beobachtungen und aufgeschnappte Geschichten zu Ideen werden können. Manche Romanfiguren ähnelten zunächst Menschen aus seinem Umfeld, sagte er. Beim Schreiben entwickelten sie jedoch oft ein Eigenleben und nähmen andere Wege als geplant.

Im Mittelpunkt von „Sonnenaufgang Nr. 5“ steht der 19-jährige Jonas. Er hat sein Germanistikstudium abgebrochen und möchte als Ghostwriter die Lebensgeschichten anderer Menschen festhalten. Seine erste Auftraggeberin ist Stella, eine ehemalige Filmdiva, die ihre Erinnerungen zu einer Autobiografie zusammenfügen lassen will – möglichst in einem guten Licht. Aus der Begegnung der beiden entwickelt sich laut der Beschreibung eine Geschichte über Freundschaft, verpasste Chancen und den Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen.

Nach der Lesung signierte Henn Bücher, beantwortete Fragen und sprach mit den Gästen. Die Veranstaltung wurde von der Stadtbücherei Lahnstein organisiert.

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