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Spatenstich für die Weiterführung der Ortskernentlastungsstraße in Koblenz-Bubenheim

Von Redaktion Koblenz3 Min. Lesezeit
Beim Spatenstich zur Ortskernentlastungsstraße in Koblenz-Bubenheim stehen mehrere Personen nebeneinander.

Foto: stadt.koblenz.de

Foto: stadt.koblenz.de

Mit dem Spatenstich begann am Donnerstag der Bau.

Das Projekt ist die Weiterführung der Ortskernentlastungsstraße.

Die Straße soll in Koblenz-Bubenheim weitergeführt werden.

Das teilte die Stadt mit.

Die Stadt nennt die neue Verbindung rund einen Kilometer.

Die Verbindung soll den Durchgangsverkehr aus der Ortslage herausführen.

Die Stadt erwartet eine bessere Situation für Anwohnerinnen und Anwohner.

Die Verbindung soll auch das Gewerbegebiet Bubenheim erschließen.

Beim Termin waren unter anderem Markus Wolf anwesend.

Markus Wolf ist rheinland-pfälzischer Staatssekretär für Verkehr und Mobilität.

Außerdem nahm Marc Rauhut am Termin teil.

Marc Rauhut leitet den Geschäftsbereich bei dem Landesbetrieb Mobilität.

David Langner war ebenfalls anwesend.

David Langner ist Oberbürgermeister der Stadt Koblenz.

Andreas Lukas war auch beim Termin dabei.

Andreas Lukas ist Baudezernent der Stadt Koblenz.

Markus Wolf bewertete die Ortskernentlastungsstraße als wichtigen Schritt.

Er sagte, die Straße nehme Verkehr aus dem Ortskern heraus.

Er sagte, die Anwohnerinnen und Anwohner würden spürbar entlastet.

Er sagte, die Verkehrssicherheit soll sich verbessern.

Er sagte, der Spatenstich bringe ein Projekt auf den Weg.

Er sagte, die Menschen vor Ort würden konkret profitieren.

Verlauf der neuen Straße

Die neue Trasse beginnt am vierten Ast des Kreisverkehrs am Globus-Markt.

Der vierte Ast führt derzeit nicht weiter.

Von dort führt die Trasse nach Westen.

Die Trasse verläuft parallel zu den Hochspannungsleitungen.

Die Trasse bindet kurz vor dem Überführungsbauwerk an die A 48.

Die Trasse bindet danach an die bestehende L 127 an.

Laut Mitteilung schuf der Bebauungsplan Nummer 159 die planerischen Grundlagen.

Der Bebauungsplan erlangte im Jahr 2005 Rechtskraft.

Ein erster Abschnitt der Entlastungsstraße wurde bereits im Jahr 2014 gebaut.

Der Bau erfolgte im Zuge der Ansiedlung des Globus-Marktes.

Seit 2014 entwickelten sich angrenzende Gewerbegebiete weiter.

Laut Mitteilung veränderte auch die Nordentlastung L 52 das Verkehrsaufkommen.

Besonders die Ortsdurchfahrt über die Weißenthurmer Straße ist stark frequentiert.

Auch die Malter Straße zählt laut Mitteilung heute zu den stark frequentierten Straßen.

Die Malter Straße ist die Landesstraße 127.

Erwartete Entlastung für den Ortskern

Nach den vorliegenden Verkehrsprognosen soll die Ortskernentlastungsstraße helfen.

Die Prognosen nennen eine Verringerung des Durchgangsverkehrs in Bubenheim.

Die Verringerung soll bis zu 47 Prozent erreichen.

Das entspricht laut Stadt bis zu rund 1.450 Fahrzeugen pro Tag.

Diese Fahrzeuge sollen künftig nicht mehr durch die Ortslage fahren.

Die Stadt erwartet vor allem weniger Lärm im Ort.

Die Stadt erwartet auch weniger Abgase im Ort.

Die Stadt erwartet mehr Verkehrssicherheit im Ort.

Die Stadt erwartet bessere Wohnqualität im Ort.

Auch für den Verkehr auf der neuen Verbindung sieht die Stadt Vorteile.

Die Stadt plant, die Straße anbaufrei zu bauen.

Die Stadt erwartet dadurch einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss.

Fahrbahn, Geh- und Radweg sowie Entwässerung

Baudezernent Andreas Lukas nannte die Fahrbahnbreite der neuen Straße.

Die Fahrbahnbreite soll sieben Meter betragen.

Parallel dazu soll ein Geh- und Radweg entstehen.

Der Geh- und Radweg soll zweieinhalb bis drei Meter breit sein.

Zwischen Fahrbahn und Geh- und Radweg sollen Grünflächen entstehen.

Lukas sagte außerdem, dass die Entwässerung naturnah geplant sei.

Fast das gesamte Oberflächenwasser soll dezentral abgeleitet werden.

Das Wasser soll über die Bankette in die angrenzenden Grünflächen geleitet werden.

Dort soll das Wasser versickern können.

Anbindung von Straßen

Die St.-Sebastianer-Straße soll über neue Einmündungen angebunden werden.

Die Einmündungen sollen Linksabbiegestreifen enthalten.

Die Ortskernentlastungsstraße soll auch an die Weißenthurmer Straße angebunden werden.

Dabei soll die Anbindung über neue Einmündungen mit Linksabbiegestreifen erfolgen.

Nur der nördliche Abschnitt der St.-Sebastianer-Straße soll angeschlossen werden.

Der südliche Abschnitt soll künftig als Stichstraße ausgebildet werden.

Der südliche Abschnitt soll mit Wendehammer gebaut werden.

Kosten und Bauzeit

Oberbürgermeister David Langner bezifferte die Gesamtkosten.

Die Gesamtkosten sollen rund 3,5 Millionen Euro betragen.

Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Straßenbauprojekt laut Mitteilung.

Die Förderung soll rund 1,6 Millionen Euro betragen.

Der Bund beteiligt sich laut Mitteilung ebenfalls an der Finanzierung.

Der Bund soll über ein Sonderprogramm 720.000 Euro geben.

Das Sonderprogramm ist für den Bau des kombinierten Weges.

Langner sagte, Koblenz brauche aufgrund vieler Brücken und Straßen Fördermittel.

Er sagte, die Stadt müsse die Infrastruktur erhalten.

Er sagte, die Stadt müsse die Infrastruktur zeitgemäß gestalten.

Er sagte, das wichtigste Förderland sei das Land Rheinland-Pfalz.

Er sagte, das Land fördere das Projekt mit rund 1,6 Millionen Euro.

Er sagte, vom Bund kämen 720.000 Euro aus einem Sonderprogramm.

Langner nannte als Gesamtvolumen rund 3,5 Millionen Euro.

Im Zuge der Bauarbeiten sollen insgesamt rund 14.000 Kubikmeter Boden bewegt werden.

Ein Großteil des Materials soll laut Mitteilung aufbereitet werden.

Das aufbereitete Material soll anschließend wieder im Bereich der Baumaßnahme eingebaut werden.

Die Bauzeit soll rund ein Jahr dauern.

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