„Sicherheit im Alter“ stärkt den Schutz vor Betrugsmaschen in Koblenz

Zwei neu ausgebildete Sicherheitsberater erhöhen die Zahl der Ansprechpartner auf 27 und vertiefen Themen wie Cyberkriminalität, Einbruchschutz und Verkehrsprävention

Von Redaktion Koblenz
Gruppe von Personen bei der Ausbildung neuer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren in Koblenz.

von links: Carolin Blum (Polizeipräsidium Koblenz), Jürgen Backendorf (SfS), Peter Schmitt (SfS), Natalie Bleser (Geschäftsstellenleitung der Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“)Foto: Dilorom Jacka / Kreisverwaltung Westerwaldkreis

von links: Carolin Blum (Polizeipräsidium Koblenz), Jürgen Backendorf (SfS), Peter Schmitt (SfS), Natalie Bleser (Geschäftsstellenleitung der Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“)Foto: Dilorom Jacka / Kreisverwaltung Westerwaldkreis

Seit 1998 engagiert sich die Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ dafür, die Kriminalität in Koblenz zu reduzieren, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und über mögliche Gefahren im Alltag zu informieren. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist seit mehr als 25 Jahren das Projekt „Sicherheit im Alter“.

Im Rahmen des Projekts informieren ehrenamtliche Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater ältere Menschen über aktuelle Gefahren und geben praktische Hinweise, wie sie sich wirksam vor Kriminalität schützen können. Im Mittelpunkt steht dabei auch, typische Vorgehensweisen von Betrügern frühzeitig zu erkennen und im entscheidenden Moment richtig zu reagieren.

Im September wurden zwei weitere engagierte Personen für diese ehrenamtliche Tätigkeit ausgebildet. Damit stehen den Seniorinnen und Senioren im Stadtgebiet Koblenz nun insgesamt 27 Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die dreitägige Ausbildung fand an verschiedenen Standorten im Präsidialbereich Koblenz statt. Insgesamt nahmen zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der diesjährigen Schulung teil. Die Inhalte wurden von der polizeilichen Präventionsstelle sowie von Fachkräften der beteiligten Kommunen vermittelt. Neben fachlichen Vorträgen standen auch Workshops und der praktische Erfahrungsaustausch auf dem Programm.

Ein Schwerpunkt lag auf aktuellen Betrugsmaschen, mit denen vorwiegend ältere Menschen konfrontiert werden können. Dazu zählen unter anderem der Enkeltrick und der sogenannte Schockanruf beziehungsweise Verkehrsunfalltrick. Außerdem beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Schutz vor Cyberkriminalität und der sicheren Nutzung des Internets. Weitere Inhalte waren der Einbruchschutz sowie die Verkehrsprävention.

Mit ihrem neu erworbenen Wissen sollen die beiden neuen Sicherheitsberater künftig dazu beitragen, ältere Menschen in Koblenz für mögliche Gefahren zu sensibilisieren, Fragen zu beantworten und konkrete Handlungsempfehlungen für einen sicheren Alltag zu geben.

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