Erweiterungsbau der Grundschule Asterstein offiziell übergeben
Neubau mit zusätzlichen Klassen- und Betreuungsräumen sowie barrierefreier Ausstattung
Der Erweiterungsbau der Grundschule Asterstein ist fertiggestellt und am Freitag, 18. September, offiziell übergeben worden. An der Feier nahmen unter anderem Oberbürgermeister David Langner, Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig, Bildungs- und Kulturdezernent Ingo Schneider, Architekt Jens J. Ternes sowie Schulleiter Martin Lohmer teil.
Mit dem Neubau reagiert die Stadt Koblenz auf den zusätzlichen Raumbedarf der Grundschule Asterstein. Nach dem offiziellen Spatenstich am 25. November 2024 konnten die Bauarbeiten im Frühjahr 2026 weitgehend abgeschlossen werden. Bereits in den Osterferien bezog die Schule die neuen Räume, die seitdem im Schulalltag genutzt werden.
Mehr Räume für Unterricht und Betreuung
Der Erweiterungsbau schafft zwei Klassenräume, zwei Betreuungsräume und vier Differenzierungsräume. Hinzu kommen eine Bibliothek, ein Mehrzweckraum sowie Räume für Schulleitung und Verwaltung. Moderne Sanitärbereiche und ein Aufzug sichern die barrierefreie Nutzung des Gebäudes.
Ein Schwerpunkt liegt auf der flexiblen Nutzung der Räume. Durch Trennwände können Bereiche je nach Bedarf getrennt oder miteinander verbunden werden. Dadurch sind unterschiedliche Lern- und Unterrichtsformen sowie die Arbeit in kleineren Gruppen möglich. Für die Grundschule Asterstein als Schwerpunktschule, an der Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam lernen, eröffnen vor allem die zusätzlichen Differenzierungsräume weitere Möglichkeiten für individuelle Förderung.
Außenanlagen werden bis Ende September fertig
Auch die Arbeiten an den Außenanlagen stehen kurz vor dem Abschluss. Da der Erweiterungsbau einen Teil der bisherigen Pausen- und Schulhoffläche beansprucht, wurde die Schulhoffläche in Richtung der Schule am Bienhorntal erweitert und neu gestaltet. In der 39. Kalenderwoche werden noch Tischtennisplatten, Tischkicker sowie Fahrradständer montiert. Damit sollen die Arbeiten an den Außenanlagen bis Ende September vollständig abgeschlossen sein.
Förderung, Bauweise und Ausstattung
Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig verwies auf die Förderung in Höhe von 1,88 Millionen Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Erweiterungsbau auf rund 8 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Maßnahme mit insgesamt rund 1,88 Millionen Euro.
Auch bei Bauweise und Gebäudetechnik standen zeitgemäße und nachhaltige Lösungen im Mittelpunkt. Der Erweiterungsbau wurde als moderner Holzhybridbau realisiert und verfügt über eine weitgehend autarke energetische Ausrichtung. Dazu tragen unter anderem eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage bei. Ergänzt wird das energetische Konzept durch eine Begrünung der Dachflächen. Bei der Planung spielten außerdem Barrierefreiheit, flexible Nutzungsmöglichkeiten und ein modernes Lernumfeld eine wichtige Rolle.
Architekt Jens J. Ternes sagte, der neue Erweiterungsbau in Holz-Hybridbauweise solle sich neuen Lernformen anpassen können und zugleich nachhaltig, flexibel und zeitgemäß ausgerichtet sein. Schulleiter Martin Lohmer hob die Vorteile der neuen Räume für die Schulgemeinschaft hervor und betonte, dass die neuen Möglichkeiten gut zum Schulkonzept mit Differenzierung, gemeinschaftlichem Lernen und individueller Förderung passten.
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