Ausbau der Ortskernentlastungsstraße Bubenheim ab 41. Kalenderwoche 2026 geplant

Tiefbauamt Koblenz und Stadtentwässerung setzen die Maßnahme in zwei Bauabschnitten mit rund zwölf Monaten Bauzeit um

Luftaufnahme einer am Feldrand endenden asphaltierten Straße neben einem Gewerbegebäude.

Foto: Felix Gras/ Stadt Koblenz

Foto: Felix Gras/ Stadt Koblenz

Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz und der Eigenbetrieb Stadtentwässerung wollen voraussichtlich in der 41. Kalenderwoche 2026 mit den Ausbauarbeiten für die Ortskernentlastungsstraße Bubenheim beginnen. Für die Maßnahme ist eine Bauzeit von rund zwölf Monaten vorgesehen.

Mit dem Bau der Ortskernentlastungsstraße soll die Ortslage Bubenheim von starkem Durchgangsverkehr entlastet werden. Nach Angaben der Stadt sollen sich dadurch die Verkehrssicherheit und die Wohnqualität im Ort deutlich verbessern. Zudem sollen die Nutzer der Ortsumgehung von einer gesteigerten Verkehrsqualität durch die anbaufreie Straßengestaltung profitieren. Die neue Straße dient außerdem der besseren verkehrlichen Erschließung des Gewerbegebietes Bubenheim.

Trasse, Anschluss und Straßenquerschnitt

Die neue Straße beginnt am derzeit noch toten Ast des Kreisverkehrs „Globus“, verläuft von dort in westlicher Richtung an Bubenheim vorbei und schließt kurz vor der Autobahnbrücke über die A 48 an die L 127 an. Die Gesamtlänge der Ausbaustrecke beträgt rund 1 Kilometer.

Die neue Trasse kreuzt die St.-Sebastianer Straße. An dieser Stelle wird die St.-Sebastianer Straße künftig geteilt sein. Der von Norden aus Richtung B9 kommende Abschnitt erhält einen Anschluss an die Ortskernentlastung. Der von Süden aus Bubenheim kommende Abschnitt wird mit einem Wendehammer abgetrennt und künftig nur noch von der Weißenthurmer Straße aus zu erreichen sein.

Die Straße erhält je einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung mit jeweils 3,50 Metern Breite, also insgesamt 7,00 Meter Fahrbahnbreite. Neben der bituminösen Fahrbahn werden auf beiden Seiten 1,50 Meter breite Bankette mit einer Oberflächenbefestigung aus Schotterrasen hergestellt.

Zwischen dem Kreisel und der Einmündung der St.-Sebastianer Straße wird parallel ein von der Fahrbahn abgesetzter kombinierter Geh- und Radweg hergestellt. Von der Einmündung der St.-Sebastianer Straße bis zur Einmündung der L 127 am Bauende erfüllt ein paralleler Geh- und Radweg zusätzlich die Funktion eines Wirtschaftsweges und wird in einer Breite von 3,0 Metern ausgebaut.

Zudem stellt die Stadtentwässerung Koblenz im nördlichen Abschnitt der St.-Sebastianer Straße auf rund 150 Metern einen neuen Schmutzwasserkanal und auf rund 100 Metern einen neuen Regenwasserkanal her.

Kosten und Förderung

Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei rund 4,5 Millionen Euro. Die Stadt erhält dafür Zuwendungen in Höhe von 1,61 Millionen Euro vom Land Rheinland-Pfalz. Der Geh- und Radweg wird zudem aus dem Förderprogramm „Stadt und Land“ durch den Bund mit 720.000 Euro gefördert.

Bauabschnitte und Verkehr

Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt in zwei Bauabschnitten. Zunächst wird der Abschnitt vom Kreisverkehr am Globus bis kurz vor die neue Einmündung der L 127 gebaut. Außer der Trennung der St.-Sebastianer Straße ist dafür kein Eingriff in den Verkehr nötig.

Im zweiten Bauabschnitt folgen der Anschluss der neuen Ortskernentlastung an das Brückenbauwerk über die A 48 sowie der Anschluss der Weißenthurmer Straße. Über die dann anstehenden Verkehrsbehinderungen will die Stadtverwaltung rechtzeitig informieren.

Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohner um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen. Weitere Informationen sind unter www.koblenz-baut.de abrufbar.

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