23. „Markt der Regionen“ ist für den 10. Oktober auf dem Münzplatz in Koblenz angekündigt
Auf dem Münzplatz in Koblenz steht am Samstag, 10. Oktober, wieder Regionales und Nachhaltiges im Mittelpunkt: Dort ist von 10 bis 17 Uhr der 23. „Markt der Regionen“ angekündigt.
Besucherinnen und Besucher können sich auf regionale landwirtschaftliche Produkte, Bioprodukte und Waren aus fairem Handel freuen. Hinzu kommen Up-Cycling-Produkte und Ideen zum Selbermachen.
Produkte aus Koblenz und der Region
Nach Angaben der Veranstalter haben sich zum „Markt der Regionen“ Obst- und Gartenbaubetriebe, Landwirte, Imker und Winzer aus Koblenz und den benachbarten Landkreisen angemeldet. Auch regionale Produzenten, Bioläden und der Weltladen aus Koblenz wollen ihre Waren zum Verkosten und zum Verkauf anbieten.
Das Sortiment ist breit gefächert. Angeboten werden unter anderem Obst und Gemüse, Honig und Konfitüren, Säfte, Edelbrände und Liköre, Trockenfrüchte und Chutneys, kaltgepresste Öle, Essige, Kaffee, Nudeln und Gebäck, Fleisch und Wurstwaren vom Wild sowie Wein. Auch handgesiedete Seifen, Sämereien alter Gemüsesorten, Keramik und fair gehandelte Waren gehören dazu.
Auch Imbiss, Informationen und Up-Cycling
Wer vor Ort etwas essen möchte, findet laut Ankündigung sowohl süße als auch deftige Angebote. Genannt werden Suppen, Wildbratwurst, Kuchen und weitere Backwaren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Up-Cycling. Vorgestellt werden Ideen zum Selbermachen, außerdem sollen fertige Up-Cycling-Produkte erhältlich sein.
Ergänzt wird das Marktangebot durch Informationsstände. Das Umweltamt der Stadt Koblenz, die Integrierte Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz sowie verschiedene Vereine und Initiativen informieren zu Umwelt, Ernährung und Fairem Handel.
Markt als Beitrag zum „Tag der Regionen“
Der „Markt der Regionen“ soll die Vermarktung regionaler und nachhaltiger Produkte im Sinne der Agenda 21 stärken. „Nachhaltig wirtschaften im Sinne der Agenda 21 bedeutet umweltverträgliche Herstellung, möglichst kurze Transportwege sowie Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region. Fair gehandelte Produkte unterstützen die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung kleinbäuerlicher Betriebe in Entwicklungsländern“, erläutert Bernd Bodewing vom Lokale Agenda 21 Büro der Stadt Koblenz.
Die Idee zu dem Markt entstand nach Angaben der Stadt im Rahmen der Lokalen Agenda 21 Koblenz in den Gruppen „Konsum“ und „Fraueninitiative“. Seit 2002 ist er der Koblenzer Beitrag zur bundesweiten Aktion „Tag der Regionen“.
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