2. Fahrradmesse auf dem Koblenzer SchängelMarkt

Fahrradmesse auf dem Koblenzer SchängelMarkt: Am 19. und 20. September stellten Unternehmen und Initiativen neue Modelle vor – mit Probefahren, Tipps und Aktionen.

Von Redaktion Koblenz2 Min. Lesezeit
Ein Platz bei einer Veranstaltung.

Foto: stadt.koblenz.de

Foto: stadt.koblenz.de

Die Fahrradmesse auf dem Koblenzer SchängelMarkt hat ihre zweite Auflage erlebt. Am 19. und 20. September präsentierten sich auf dem Willi-Hörter-Platz Unternehmen, Initiativen und Institutionen rund ums Fahrrad. Damit knüpfte die Stadt Koblenz an die Premiere im vergangenen Jahr an.

Für Koblenz ist das Fahrrad nach Angaben der Stadt nicht nur ein alltägliches Verkehrsmittel. Auch wirtschaftlich spiele das Thema eine wichtige Rolle: etwa in Herstellung und Handel, bei Dienstleistungen, im Radtourismus sowie bei Planung, Entwicklung und Bau von Radverkehrsinfrastruktur.

Regionale Hersteller und praktische Angebote

Zu den Ausstellern gehörten der Koblenzer Lastenradhersteller CAGO Bike und der Fahrradhersteller Hohe Acht Bikes aus Daun in der Eifel. Ebenfalls vertreten waren Fahrrad XXL Franz, Nicos Mobile Fahrradwerkstatt und der Betreiber des Verleihsystems Rhein Bike. Vorgestellt wurden neue Modelle, Markttrends und Reparaturtipps.

Wer sich nicht nur informieren, sondern auch direkt ausprobieren wollte, konnte auf dem Schulhof des Görres-Gymnasiums verschiedene Fahrräder Probe fahren und testen.

Angebote zu Sicherheit und Mobilität

Der ADFC Koblenz informierte auf der Messe über die Leistungen und Vorteile einer Mitgliedschaft. Außerdem bot der Verband die Codierung von Fahrrädern als zusätzliche Diebstahlsicherung neben dem klassischen Fahrradschloss an.

Auch das Polizeipräsidium Koblenz war vor Ort. Einsatzkräfte zeigten eine Auswahl sicherer Schlösser, gaben Hinweise zum Schutz vor Fahrraddiebstahl und informierten an ihrem Stand über sicheres Verhalten im Straßenverkehr.

Kostenlose Rikschafahrten für ältere und bewegungseingeschränkte Menschen

Ein Angebot mit direktem Nutzen für Besucherinnen und Besucher kam erneut aus dem bundesweiten Projekt „Radeln ohne Alter“, Stützpunkt Koblenz. Die Stiftung Seniorenseele bot kostenlose Rikschafahrten über den SchängelMarkt für ältere und bewegungseingeschränkte Menschen an.

Auch für Kinder war etwas dabei

Besonders bei jungen Besucherinnen und Besuchern kam der Kommunale Servicebetrieb Koblenz gut an. Neben Hinweisen zu Müllvermeidung und umweltfreundlicher Entsorgung sorgten der Kompostwurm Willy Wilma und Stefan Stummel mit Tellerdrehen und spielerischem Kippensammeln für Unterhaltung.

Für die Verpflegung auf dem Gelände sorgte das Team des Sprizz.Ateliers, das die Marktgäste aus einem umgebauten Lastenfahrrad mit Sprizz in verschiedenen Variationen versorgte.

Fragen zum Radverkehr in Koblenz

Am Infostand des Radverkehrsteams der Stadtverwaltung Koblenz konnten Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen und Anregungen zum Radverkehr in der Stadt einbringen. Dort gab es auch Informationen zu geplanten, laufenden und bereits abgeschlossenen Radverkehrsprojekten.

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