15. „Ort der Kinderrechte“ an der Grundschule Moselweiß übergeben

Die Affenklasse gestaltete im Juni mit Imran Dogan und Luka Bakalow 21 Keramikreliefs zu Kinderrechten sowie Klima- und Umweltschutz.

Eine Gruppe Erwachsener steht und kniet vor einer Wand mit kleinen Keramikreliefs; links ist ein gelbes Jugend-Banner zu sehen.

Foto: Hanna Sopp

Foto: Hanna Sopp

In Koblenz gibt es jetzt 15 „Orte der Kinderrechte“. Der neue Standort befindet sich an der Grundschule im Stadtteil Moselweiß und wurde kürzlich der Schule sowie der Öffentlichkeit übergeben.

Entstanden ist der Ort aus einem Projekt der Affenklasse der Grundschule Moselweiß. Die Kinder setzten sich im Juni drei Tage lang mit dem General Comment No. 26 der UN-Kinderrechtskonvention auseinander und gestalteten gemeinsam mit dem Künstler Imran Dogan und der Künstlerin Luka Bakalow 21 Keramikreliefs.

Kinderrechte, Klima und Umwelt im Mittelpunkt

Die Reliefs greifen Themen aus dem General Comment auf, der die Bedeutung von Klima- und Umweltschutz für die Kinderrechte hervorhebt. Auf den Arbeiten sind unter anderem Wassermangel, Waldbrände, Umweltverschmutzung und Weltraumschrottsammelraketen dreidimensional dargestellt. Nach Angaben der Mitteilung sollen die Werke künftige Generationen für den Klimaschutz sensibilisieren.

Ergänzt wird der neue „Ort der Kinderrechte“ durch ein Hochbeet, das künftig von der Schulgarten-AG der Grundschule Moselweiß gepflegt werden soll.

Feierliche Übergabe an Schule und Öffentlichkeit

Bei der Übergabe sprachen Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz, Antje Knieper von der Abteilungsleitung Kinder- und Jugendförderung, Schulleiterin Simone Lang und Mira Nießen vom Kinder- und Jugendbüro Grußworte. Außerdem führten die beiden vierten Klassen der Grundschule ein Kinderrechtelied auf. Darin betonten sie nochmals die Notwendigkeit, Kinderrechte weiter zu verbreiten.

Projekt läuft seit 2009

Das Projekt „Orte der Kinderrechte“ wird seit 2009 vom Jugendamt der Stadt Koblenz als Projektträger gemeinsam mit der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. und dem Kinder- und Jugendbüro umgesetzt. Gefördert wird es vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie, Frauen und Jugend. 2023 erhielt das Projekt den Kinderrechtepreis des Landes Rheinland-Pfalz.

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