Vortrag in Bingen beleuchtet die Mirakel des heiligen Goar

Prof. Dr. Wolfgang Schmid spricht am 12. November in Bingen über die Mirakel des heiligen Goar und ihre Bedeutung für den frühen Mittelrhein.

Von Redaktion Bingen am Rhein1 Min. Lesezeit
Stiftskirche St. Goar, Deckenmalerei

Foto: Wolfgang Schmid

Foto: Wolfgang Schmid

Wie geben Wundergeschichten Einblick in Kirche, Handel und Verkehr am Mittelrhein des frühen Mittelalters? Dieser Frage widmet sich Prof. Dr. Wolfgang Schmid von der Universität Trier bei einem Vortrag am Donnerstag, 12. November 2026, um 18 Uhr in der Villa am Rupertsberg.

Der Vortrag „Die Mirakel des hl. Goar: Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft am Mittelrhein im frühen Mittelalter“ bildet den Abschluss des „Geschichtsherbstes“ der Historischen Gesellschaft Bingen e.V. Der Eintritt ist frei.

Im Mittelpunkt stehen die Wunderberichte, die 839 am Grab des heiligen Goar aufgezeichnet wurden. Sie gelten als wichtige Quelle zur Kirchen-, Handels- und Verkehrsgeschichte des Mittelrheins im 8. und 9. Jahrhundert. Goar war der Überlieferung zufolge um 525 vom Trierer Bischof an den Mittelrhein geschickt worden und errichtete dort ein Hospiz für Reisende.

Weitere Informationen gibt das Museum am Strom, Museumstraße 3, 55411 Bingen am Rhein, unter 06721/184-353, per E-Mail an [email protected] und auf www.museum-am-strom.de.

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