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Bingen und Landkreis Mainz-Bingen fördern den Übergang des Heilig-Geist-Hospitals

Beschlüsse für das Heilig-Geist-Hospital

Der Stadtrat Bingen und der Kreistag Mainz-Bingen beschlossen neue Mittel.

Die Sitzung fand am Mittwochabend statt.

Die Sitzung verlief in einer gemeinsamen Sitzung.

Rheinland-Pfalz Gesundheitsminister Clemens Hoch war zu Gast.

Die Stadt Bingen stellte zusätzlich 1,35 Millionen Euro bereit.

Der Landkreis Mainz-Bingen stellte zusätzlich 1,29 Millionen Euro bereit.

Das Heilig-Geist-Hospital ist insolvent.

Die Beschlüsse sollen den Übergang in eine Regio-Klinik ermöglichen.

Das Abstimmungsergebnis fiel im Stadtrat einstimmig aus.

Im Kreistag gab es eine mehrheitliche Zustimmung.

Die neue Struktur soll zum 1. Januar 2027 wirksam werden.

Ausgangslage und bisherige Finanzierung

Die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen sind Gesellschafter.

Beide vertreten die Betreibergesellschaft HGH gGmbH.

Die beiden Gremien beschlossen die Stabilisierung ab dem Jahr 2024.

Die Stabilisierung sollte bis 2028 insgesamt 15,8 Millionen Euro bringen.

Das Geld war laut Pressemitteilung im Frühjahr 2026 fast aufgebraucht.

Am 6. Mai 2026 informierten die Verantwortlichen über eine neue Insolvenz.

Beide Gremien erhielten diese Information am 6. Mai 2026.

Das Insolvenzverfahren wurde am 1. August eröffnet.

Gespräche mit möglichen Investoren brachten laut Bericht keine positiven Ergebnisse.

Es fielen laut Bericht weitere Verluste an.

Die Gehälter der HGH-Mitarbeitenden waren für September nicht mehr gesichert.

Ohne einen Beschluss von Stadt und Kreis drohte zum 1. September eine Schließung.

Regio-Klinik als verbliebene Option

Gesundheitsminister Clemens Hoch nannte das HGH einen notwendigen Standort.

Er sagte, der Standort könne in der Landeskrankenhausplanung bleiben.

Eine Regio-Klinik in Bingen könne alltägliche medizinische Notfälle auffangen.

Je nach Konzept seien verschiedene Angebote denkbar.

  • Eine internistische Notaufnahme kann möglich sein.
  • Ein Bettenangebot bis 50 Betten kann möglich sein.
  • Eine geriatrische Abteilung kann möglich sein.
  • Eine Palliativ-Station kann möglich sein.

Eine 24/7-Notaufnahme mit Chirurgie ist nach Angaben der Mitteilung nicht vorgesehen.

Das gilt auch für eine 24/7-Notaufnahme mit Innerer Medizin.

Das gilt auch für eine 24/7-Notaufnahme mit Anästhesie.

Diese Leistungen müssten dann allein von den Gesellschaftern finanziert werden.

Das wäre laut Mitteilung aus Kostengründen nicht haltbar.

Dabei verwiesen die Verantwortlichen auf den Minister und den Insolvenzverwalter Jens Lieser.

Eine ambulante chirurgische Ambulanz existiert im angeschlossenen MVZ.

MVZ steht für Medizinisches Versorgungszentrum.

Das Land will den Transformationsprozess mit 2,5 Millionen Euro unterstützen.

Die Unterstützung soll investiv erfolgen.

Clemens Hoch appellierte an Stadtrat und Kreistag.

Er bat darum, der Regio-Klinik in Bingen eine Chance zu geben.

Diese Position wurde laut Mitteilung von Oberbürgermeister Thomas Feser unterstützt.

Auch Landrat Thomas Barth unterstützte diese Position laut Mitteilung.

Stellungnahme von Oberbürgermeister Thomas Feser

Oberbürgermeister Thomas Feser sagte, der Beschluss sei keine ideale Lösung.

Er sagte, der Beschluss sei eine notwendige Lösung gewesen.

Eine Regio-Klinik biete dem HGH eine reelle Perspektive.

Eine Regio-Klinik biete Menschen in Bingen und der Region eine reelle Perspektive.

Feser sagte, eine Schließung hätte unwiederbringliche Folgen gehabt.

Die Schließung hätte die wohnortnahe Versorgung gefährdet.

Feser sagte außerdem, das Leistungsspektrum werde reduziert.

Trotzdem sei damit eine gesicherte Grundversorgung verbunden.