Bingen empfängt Delegation aus dem Landkreis Dayi

Vertreter aus Dayi und Bingen loteten auf Burg Klopp mögliche Kooperationen in Weinbau, Tourismus, Bildung und Klimaschutz aus. Konkrete Vereinbarungen gab es noch nicht.

Von Redaktion Bingen am Rhein1 Min. Lesezeit
Oberbürgermeister Thomas Feser mit Vertretern der chinesischen Delegation im Sitzungssaal von Burg Klopp.

Foto: Stadt Bingen / Richard Herdt

Foto: Stadt Bingen / Richard Herdt

Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft und Kommunalpolitik des chinesischen Landkreises Dayi waren zu einem ersten Kennenlernen auf Burg Klopp in Bingen zu Gast. Im Mittelpunkt standen mögliche Anknüpfungspunkte für eine künftige Zusammenarbeit.

Oberbürgermeister Thomas Feser stellte den Gästen die Entwicklung Bingens von der Römerzeit über Hildegard von Bingen bis in die Gegenwart vor. Dabei ging es auch um die Bedeutung von Weinbau und Tourismus für die Stadt und die Region. Dayi verfüge in diesen Bereichen ebenfalls über wichtige Potenziale, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Besonderes Interesse zeigte die Delegation an möglichen Kooperationen im Weinbau mit der Technischen Hochschule Bingen. Angesprochen wurden die Studiengänge Weinbau & Oenologie im Bachelorbereich sowie Viniculture & Enology im Masterbereich. Außerdem tauschten sich die Gesprächspartner über Elektromobilität, Klimaschutz, Bildung, kulturelle Begegnungen und touristische Angebote in beide Richtungen aus.

Konkrete Vereinbarungen wurden bei dem ersten Treffen nicht getroffen. Die Stadt sieht den Besuch jedoch als Grundlage für weiteren Austausch und will die geknüpften Kontakte weiter pflegen.

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