Kulturraum „Alte Volkerapotheke“ startet in „Kulturraum 2.0“
Zum zweiten Geburtstag mit Fokus auf nichtkommerzielle Angebote, Integration, Sport und Formate für Eltern und Familien
Der Kulturraum „Alte Volkerapotheke“ in der Spießgasse 58 hat sich nach Angaben der Stadtverwaltung Alzey seit seiner Eröffnung im Oktober 2024 zu einem festen Treffpunkt in der Innenstadt entwickelt. Der Raum wird für Workshops, Ausstellungen, Selbsthilfegruppen, Gesprächsrunden, Sportkurse und weitere nichtkommerzielle Formate genutzt. Nun steht der zweite Geburtstag bevor.
Raum für nichtkommerzielle Ideen
Die Stadt beschreibt das Konzept als offenen Ort für Vereine, Initiativen, Selbsthilfegruppen und engagierte Einzelpersonen, die eigene Ideen umsetzen oder kulturelle Angebote machen möchten. Zur Verfügung stehen im Erdgeschoss 62 Quadratmeter und im Obergeschoss weitere 30 Quadratmeter Fläche.
Voraussetzung für eine Nutzung ist, dass die Angebote nichtkommerziell und öffentlich zugänglich sind. Besucherinnen und Besucher können sie kostenfrei nutzen. Private Feiern, geschlossene Veranstaltungen und gewerbliche Nutzungen sind ausgeschlossen.
Neuer Schwerpunkt mit „Kulturraum 2.0“
Mit dem zweiten Geburtstag startet der Kulturraum nach Angaben der Stadt in eine neue Phase als „Kulturraum 2.0“. Das Profil wird weiter geschärft. Neben Kunst, Kultur und Bildung rücken künftig drei Bereiche besonders in den Fokus: Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt, Sport- und Bewegungsangebote sowie Formate für Eltern und Familien.
Der Kulturraum soll sich damit noch stärker als generationenübergreifender Begegnungsort und niedrigschwelliger Treffpunkt in der Innenstadt etablieren. Das JUKU übernimmt dabei eine aktive Rolle und koordiniert die Nutzung. Außerdem entwickelt es eigene Projekte und Kooperationen für den Kulturraum.
Ansprechpartner und Nutzung
Neuer Ansprechpartner für den Kulturraum ist Carsten Selak vom JUKU. Er betreut den Raum und steht Interessierten bei der Planung und Umsetzung ihrer Ideen zur Seite. Wer ein passendes Vorhaben hat, soll sich direkt an ihn wenden.
Bürgermeister Steffen Jung verweist darauf, dass der Kulturraum inzwischen ein fester Teil der Innenstadt sei und weiterhin allen offenstehen solle. Nach Angaben der Stadt soll der Raum einen offenen und lebendigen „dritten Ort“ mitten in der Stadt schaffen.
Förderung und Erreichbarkeit
Möglich gemacht wird der Kulturraum durch eine Förderung des Landes Rheinland-Pfalz aus dem Programm „Innenstadtimpulse“, das für weitere zwei Jahre mit neuem Konzept bestätigt wurde.
Parkplätze sind laut Stadt gut erreichbar: auf dem Obermarkt, in der Tiefgarage und ab 14 Uhr kostenlos auf dem Parkplatz Friedrichstraße/Spießgasse.
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