Einfache Sprache
Tötungsdelikt in Billigheim-Ingenheim: Landrat und Gleichstellungsbeauftragte sprechen Beileid aus
Nach dem Tötungsdelikt in Billigheim-Ingenheim verurteilten Landrat Dietmar Seefeldt und Isabelle Stähle die Gewalttat.
Isabelle Stähle ist die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Südliche Weinstraße.
Die Mitteilung nennt als Zeitpunkt den Freitagabend.
Laut Mitteilung wurde eine 53-jährige Frau von ihrem ehemaligen Lebensgefährten angegriffen.
Der ehemalige Lebensgefährte verletzte die Frau mit mehreren Messerstichen.
Die Frau starb an den schweren Verletzungen.
Landrat Seefeldt sprach den Angehörigen sein Beileid aus.
Seefeldt sprach auch allen nahestehenden Menschen der Verstorbenen sein Beileid aus.
Seefeldt sagte, Gewalt gegen Frauen dürfe nicht abgetan werden.
Seefeldt nannte als Beispiele Beziehungsstreit und Privatsache.
Seefeldt sagte, die Aufgabe betreffe die ganze Gesellschaft.
Seefeldt sagte, auch der Landkreis müsse sich dieser Aufgabe stellen.
Isabelle Stähle bezeichnete die Tat als erschütterndes Beispiel.
Stähle sagte, das Beispiel zeige geschlechtsspezifische Gewalt.
Stähle erklärte den Begriff Femizid.
Stähle sagte, Femizid sei eine Tötung von Frauen durch Männer.
Stähle nannte als Grund den nicht akzeptierten Anspruch auf die Frau.
Stähle nannte als Grund die Beziehung.
Stähle erklärte den Begriff Nachtrennungsgewalt.
Stähle sagte, Nachtrennungsgewalt betreffe Tötungen an ehemaligen Lebensgefährtinnen oder -gefährten.
Stähle sagte, die genauen Hintergründe seien noch Gegenstand der Ermittlungen.
Stähle forderte dennoch ein Gespräch über das strukturelle Problem.
Stähle sagte, Gewalt gegen Frauen sei im Landkreis Südliche Weinstraße kein Einzelfall.
Stähle sagte, die Gewalt gehe so gut wie immer von Männern aus.
Anzahl der Fälle steigt im Landkreis
Laut Mitteilung stiegen die Gewalttaten gegen Frauen in den vergangenen Jahren.
Laut Mitteilung stiegen die Gewalttaten gegen Frauen auch in der Region.
Laut Angaben des Interventionszentrums gegen Häusliche Gewalt Südpfalz betraf häusliche Gewalt im vergangenen Jahr 398 Frauen.
Laut Angaben des Interventionszentrums gegen Häusliche Gewalt Südpfalz waren im vergangenen Jahr 20 Männer Opfer.
Im Jahr 2024 waren es 379 Frauen und elf Männer.
Im Jahr 2023 waren es 421 Frauen und 16 Männer.
Seefeldt und Stähle betonten, hinter jeder Zahl stehe ein Mensch.
Seefeldt und Stähle sagten, jeder Mensch habe eine persönliche Geschichte.
Seefeldt und Stähle sprachen von einer großen Dunkelziffer.
Die Dunkelziffer umfasst nach ihren Worten nicht gemeldete Fälle.
Seefeldt und Stähle forderten ein gemeinsames Hinsehen.
Seefeldt und Stähle sagten, Warnsignale müssten ernst genommen werden.
Seefeldt und Stähle sagten, Betroffene müssten gestärkt werden.
Seefeldt und Stähle sagten, niemand solle Gewalt in einer Beziehung hinnehmen.
Seefeldt und Stähle sagten auch, niemand solle damit allein bleiben.
Appell und Formen von Gewalt
Gewalt gegen Frauen beginne nach Angaben der Beteiligten nicht erst mit einer tödlichen Eskalation.
Gewalt könne sich auch in psychischer Gewalt zeigen.
Gewalt könne sich nach Angaben der Beteiligten in Kontrolle zeigen.
Gewalt könne sich nach Angaben der Beteiligten in Bedrohung zeigen.
Gewalt könne sich nach Angaben der Beteiligten in körperlichen Übergriffen zeigen.
Gewalt könne sich nach Angaben der Beteiligten in Stalking zeigen.
Darum betonten Stähle und Seefeldt Aufmerksamkeit als wichtigen Schritt.
Stähle und Seefeldt betonten Unterstützung als weiteren Schritt.
Stähle und Seefeldt betonten niedrigschwellige Hilfsangebote als weiteren Schritt.
Stähle und Seefeldt riefen dazu auf, Warnsignale ernst zu nehmen.
Stähle und Seefeldt riefen dazu auf, Betroffene zu unterstützen.
Stähle und Seefeldt riefen dazu auf, bei Gewalt nicht wegzusehen.
Netzwerk STOPP Südpfalz
Niedrigschwellige Hilfe vermittelt nach Angaben der Mitteilung auch das Netzwerk STOPP Südpfalz.
Im Netzwerk sind der Landkreis vertreten.
Im Netzwerk sind Vertreterinnen und Vertreter der Polizei vertreten.
Im Netzwerk ist die Staatsanwaltschaft vertreten.
Im Netzwerk ist der Frauen*notruf des Aradia e.V. vertreten.
Im Netzwerk ist das Interventionszentrum vertreten.
Im Netzwerk ist das Frauenhaus Landau vertreten.
Im Netzwerk sind die Gleichstellungsbeauftragten Südliche Weinstraße vertreten.
Im Netzwerk sind Gleichstellungsbeauftragte aus Landau vertreten.
Im Netzwerk sind Gleichstellungsbeauftragte aus Germersheim vertreten.
Im Netzwerk ist der Kinderschutzdienst vertreten.
Im Netzwerk ist der Weisse Ring vertreten.
Im Netzwerk ist Solwodi vertreten.
Im Netzwerk ist Pro Familia vertreten.
Das Netzwerk will nach Angaben der Mitteilung Betroffenen vermitteln, sie seien nicht alleine.
Das Netzwerk will nach Angaben der Mitteilung ein dichtes Netz an Institutionen anbieten.
Das Netzwerk will nach Angaben der Mitteilung Hilfsangebote bereitstellen.
Hilfsangebote und Kontakt
Das Gleichstellungsbüro SÜW bietet telefonisch weitere Informationen und Hilfe an.
Die Telefonnummer lautet 06341 940-120.
Das bundesweite Hilfetelefon ist unter 116016 erreichbar.
Weitere Informationen stehen im Internet unter www.suedliche-weinstrasse.de/gleichstellung.