„Streuner-Schorle“ verbindet Streuobstwiesen mit regionalem Genuss
Die Initiative „Streuner-Schorle“ des Naturschutzvereins „Leben und Natur in der Südpfalz“ (LuNa) setzt sich seit mehr als 15 Jahren für Natur und Streuobstwiesen ein. Bei einer Verkostung im Foyer des Kreishauses probierten Mitarbeitende und Besucherinnen und Besucher verschiedene Sorten. Landrat Dietmar Seefeldt überzeugte sich selbst von den Getränken und informierte sich über die Initiative.
Die Schorlen wurden von Jörg Hagenbuch, seiner Frau Ursula Hagenbuch und LuNa-Vorstandsmitglied Ralf Latour ausgeschenkt. Hagenbuch beantwortete Fragen. Für die Apfelschorle verarbeitet die Initiative alte Apfelsorten von Streuobstwiesen oder aus Gärten. Die Traubenschorle wird aus roten Trauben eines Biowinzers aus Kapellen-Drusweiler hergestellt; der Rhabarber stammt aus Anlagen in der Südpfalz. Insgesamt bezieht LuNa Äpfel von 70 Produzenten aus der Region.
Die Flaschen sind mit Bildern des Neustadter Karikaturisten Steffen Boiselle gestaltet. Die frisch verarbeiteten Direktsaft-Schorlen werden in ausgewählten südpfälzischen Partnergaststätten und Pfälzerwald-Hütten ausgeschenkt.
Regionaler Kreislauf und Streuobstwiesenpflege
Mit der Einführung der Apfelschorle entstand 2008 ein regionaler Kreislauf: Die Äpfel werden vor Ort verarbeitet, und der Verkauf der Schorlen trägt zur Finanzierung der Pflege der Streuobstwiesen bei. 2013 ergänzte LuNa das Sortiment um „Traube“, 2018 folgte „Rhabarber“.
Regionalität prägt laut Verein den gesamten Ablauf – vom Bezug der Rohstoffe über Verarbeitung und Qualitätskontrolle bis zu Logistik und Verkauf. Als Mitglied des Arbeitskreises Mehrweg setzt LuNa auch bei Verpackung und Vertrieb auf ressourcenschonende Lösungen.
Weitere Informationen zur Initiative gibt es unter www.streuner-schorle.deexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
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