Einfache Sprache
Kompromiss im Brand- und Katastrophenschutz: Technische Einsatzleitung mit klarer Ausstattung und Personalbedarf
Der Landkreis Südliche Weinstraße, die Stadt Landau und das Landesamt.
Das Landesamt ist für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz zuständig.
Sie haben einen Kompromiss gefunden.
Der Kompromiss soll die bisherige Zusammenarbeit fortsetzen.
Die Zusammenarbeit betrifft Brand- und Katastrophenschutz.
Dabei sollen zugleich die neuen Vorgaben des Landes erfüllt sein.
Die Vorgaben verlangen, dass alle Gebietskörperschaften bestimmte Fähigkeiten selbst vorhalten.
Gespräche in Landau und beteiligte Personen
Zu Gesprächen in Landau war René Schubert angereist.
René Schubert war in Landau.
Er ist Präsident des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz.
Das Landesamt hat seinen Sitz in Koblenz.
Schubert kam mit einer Delegation des Landesamtes.
Schubert sprach in Landau mit Dietmar Seefeldt.
Seefeldt ist SÜW-Landrat.
Schubert sprach auch mit Dominik Geißler.
Geißler ist Oberbürgermeister der Stadt Landau.
Außerdem nahmen weitere Funktionsträger aus Stadt und Kreis teil.
Die Funktionsträger kamen aus Stadt und Landkreis Südliche Weinstraße.
Bewertungen zur bestehenden Kooperation
Landrat Seefeldt sagte, die bestehende Kooperation sei kein Nachteil.
Er nannte das Ziel, Schäden wegen der guten Zusammenarbeit zu bewältigen.
Oberbürgermeister Geißler betonte ebenfalls die Vorteile der Zusammenarbeit.
René Schubert sagte, Zusammenarbeit sei wertvoll.
Schubert sagte außerdem, ein gut gefüllter Werkzeugkasten sei wichtig.
Schubert verband die Aussage mit der Leistungsfähigkeit.
Er meinte den operativ-taktischen Stab.
Schubert sagte auch, das Personal sei dafür ausschlaggebend.
Technische Einsatzleitung als Schwerpunkt
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Technische Einsatzleitung.
Die Technische Einsatzleitung führt Einsatzkräfte bei größeren Schadensereignissen.
Sie führt Einsatzkräfte in Stadt und Landkreis.
Sie übernimmt außerdem die operativ-taktische Einsatzleitung.
Gemeinsame Ausstattung mit Einsatzleitwagen
Landkreis Südliche Weinstraße und Stadt Landau kooperieren hier seit vielen Jahren.
Sie nutzen dafür einen gemeinsamen Einsatzleitwagen Typ 2.
Der Einsatzleitwagen trägt die Abkürzung ELW 2.
Der ELW 2 dient als mobile Einsatzzentrale.
Das Fahrzeug wird bei Übungen eingesetzt.
Das Fahrzeug wird auch bei Großeinsätzen eingesetzt.
Jens Thiele nannte den Einsatz im Ernstfall selten.
Thiele ist Brand- und Katastrophenschutzinspekteur bei SÜW.
Er sagte, der ELW 2 werde glücklicherweise sehr selten benötigt.
Ableitung der technischen Lösung
Stadt und Landkreis sehen deshalb einen gemeinsamen Fahrzeugbestand als ausreichend an.
Nach neuen Katastrophenschutzstrukturen in Rheinland-Pfalz soll grundsätzlich jeder Landkreis.
Er soll einen ELW 2 vorhalten.
Das gilt auch für jede kreisfreie Stadt.
Stadt und Landkreis hatten daher Bedarf für eine zweite Ausstattung erwartet.
Aufgrund der vorhandenen Ausstattung erarbeiteten sie eine technische Kompensation.
Die Kompensation wurde gemeinsam mit dem Landesamt erarbeitet.
Sie sollte die Wirkung eines zweiten ELW 2 ersetzen.
Stadt und Landkreis nutzen dafür andere geeignete Einsatzmittel.
Die Lösung nutzt außerdem feste Stabsräume.
Eine Anschaffung eines zweiten Fahrzeugs war in der Südpfalz damit nicht erforderlich.
Personal bleibt entscheidend
Nach der Einigung bleibt eigenes Personal für die Technische Einsatzleitung unverzichtbar.
Stadt und Landkreis müssen dafür jeweils rund 50 ehrenamtliche Führungskräfte vorhalten.
Seefeldt und Geißler wiesen auf die Mehrfachfunktionen hin.
Viele Engagierte übernehmen bereits mehrere Funktionen im Brand- und Katastrophenschutz.
Dazu zählt zum Beispiel die örtliche Feuerwehr.
Dazu zählt auch eine Katastrophenschutzeinheit.
Die ehrenamtlichen Ressourcen sind begrenzt.
Darum wird die Mobilisierung und Schulung des Personals eine herausfordernde Aufgabe.