K.-o.-Tropfen: Hilfsangebote in der Südpfalz

Ein Infoblatt der Gleichstellungsstellen der Südpfalz informiert über K.-o.-Tropfen, mögliche Folgen und regionale Hilfe rund um die Uhr.

Von Redaktion LK Südliche Weinstraße1 Min. Lesezeit

Ein gemeinsames Projekt der Gleichstellungsstellen der Südpfalz informiert über K.-o.-Tropfen und Hilfsangebote in der Region. Das Infoblatt weist darauf hin, dass die Substanzen unbemerkt in Getränke gelangen können und nicht immer zu erkennen oder zu schmecken sind.

Mögliche Folgen sind Schwindel, Übelkeit, Orientierungslosigkeit, Erinnerungslücken und Bewusstlosigkeit. Wer vermutet, dass ihm K.-o.-Tropfen verabreicht wurden, sollte sich an einen sicheren Ort begeben und möglichst nicht allein bleiben. Das Infoblatt empfiehlt, eine vertraute Person oder das Veranstaltungspersonal anzusprechen und sich zeitnah medizinisch beraten zu lassen.

Als Hilfsangebote nennt das Infoblatt die Gleichstellungsstellen in Germersheim, an der Südlichen Weinstraße und in Landau sowie die Notruf- und Beratungsstelle Aradia. Für das Vincentius-Krankenhaus Landau sind die Gynäkologie unter 06341/17-2400 und die Notaufnahme unter 06341/19292 angegeben. Die Erreichbarkeit ist mit 24/7 ausgewiesen.

Das Infoblatt betont: „Du bist nicht schuld.“

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