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Mainz-Bingen erhält 165,8 Millionen Euro aus dem Rheinland-Pfalz-Plan

Zwei Drittel gehen an die Verbandsgemeinden; ein Schwerpunkt liegt auf Bildung, Klima, Digitalisierung und kommunaler Infrastruktur

Von Redaktion LK Mainz-Bingen03.09.26, 13:52

Aus dem Sondervermögen „Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur“ erhält der Landkreis Mainz-Bingen in den kommenden Jahren 165,8 Millionen Euro. Der Kreistag hat beschlossen, dass zwei Drittel der Mittel direkt an die Verbandsgemeinden weitergegeben werden. Für die kreisangehörigen Kommunen stehen damit rund 110,5 Millionen Euro zur Verfügung, beim Landkreis selbst verbleiben 55,3 Millionen Euro.

Landrat Thomas Barth sprach im Kreistag von einer erheblichen Summe und einer großen Chance, notwendige Investitionen in der Region umzusetzen. Zugleich betonte er, dass die Mittel gemeinsam mit den Kommunen eingesetzt werden sollen. Deshalb seien die hauptamtlich geführten Kommunen in die Erarbeitung des regionalen Umsetzungskonzepts einbezogen und unterschiedliche Vorstellungen und Bedarfe abgestimmt worden.

Schwerpunkte der Investitionen

Im Mittelpunkt der vorgesehenen Investitionen stehen nach Angaben des Landkreises folgende Bereiche:

  • Bevölkerungsschutz
  • Schulen und Betreuung
  • Digitalisierung
  • Energie- und Wärmeinfrastruktur
  • Klimaschutz
  • kommunale Infrastruktur und Daseinsvorsorge
  • Verkehrsinfrastruktur

Mindestens 80 Prozent der Mittel sollen in diese Felder fließen. Barth verwies darauf, dass im Landkreis Mainz-Bingen ein erheblicher Investitionsbedarf bestehe. Die Region wachse, zugleich nähmen die Anforderungen an die Infrastruktur zu. Hinzu kämen Veränderungen durch den demografischen Wandel und die Folgen des Klimawandels.

Nach Einschätzung des Landrats können die zusätzlichen Mittel nicht alle finanziellen Herausforderungen des Kreises und der Kommunen lösen. Sie böten aber einen wichtigen Spielraum, um Investitionen zu ermöglichen und Projekte umzusetzen, die für die Region langfristig von Bedeutung sind.

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