Mainz-Bingen belegt Platz 30 in Demografie-Studie

Mainz-Bingen belegt bundesweit Platz 30 unter 400 Regionen. Bis 2045 sinkt die Zahl der Menschen im Erwerbsalter laut Studie um 11,5 Prozent; Zuzug kann den Rückgang ausgleichen.

Von Redaktion LK Mainz-Bingen1 Min. Lesezeit
Metallteile auf einer Werkbank in einer fiktiven Industriehalle.

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Der Landkreis Mainz-Bingen belegt bundesweit Platz 30 in einer Studie zur Zukunftsfähigkeit von Regionen. Untersucht wurden 400 Landkreise und kreisfreie Städte. Insgesamt erhielt Mainz-Bingen die Note 2,8.

Die Forschenden betrachteten unter anderem Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur, Wirtschaft und Bildung. Bei der wirtschaftlichen Entwicklung und der Altersstruktur zählt Mainz-Bingen der Studie zufolge zur Spitzengruppe, gemeinsam mit Regionen in Bayernexterner Link, öffnet ein neues Fenster und Baden-Württembergexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

Weniger Menschen im Erwerbsalter erwartet

Der für Deutschlandexterner Link, öffnet ein neues Fenster prognostizierte Bevölkerungsrückgang fällt in Mainz-Bingen vergleichsweise moderat aus. Zugleich wird die Bevölkerung älter: Bis 2045 soll die Zahl der Menschen zwischen 20 und 67 Jahren um 11,5 Prozent sinken. Dadurch könnten Fachkräfte knapper werden. Zuzug kann diesen Rückgang im Landkreis laut Studie jedoch noch ausgleichen.

Die Untersuchung des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und der Wüstenrot Stiftung hebt zugleich die unterschiedlichen Entwicklungen zwischen den Regionen hervor: Während einige Gebiete deutlich Einwohner verlieren, können andere durch Zuwanderung weiterwachsen.

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