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Erlös des Sommerfestes fließt an sechs Förderschulen in der Region

18.000 Euro aus dem 30. Jubiläumsjahr für Projekte zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe beim Wirtschaftstag am 27. November in der kING Ingelheim

Von Redaktion LK Mainz-Bingen11.09.26, 19:43

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Traditioneller Wirtschaftstag der Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück27.11.26, 00:00kING Ingelheim

Die Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück hat den Erlös ihres traditionellen Sommerfestes der Wirtschaft im Milden Westen übergeben. Insgesamt 18.000 Euro gehen zu gleichen Teilen an sechs Förderschulen in der Region, um Projekte für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu unterstützen.

Nach Angaben der Regionalinitiative spenden die Gäste des Sommerfestes jedes Jahr durch den Kauf von Charity-Bändchen Geld für den guten Zweck. Im Jahr des 30. Geburtstags habe der Vorstand die Spendensumme verdoppelt.

Unterstützung für sechs Förderschulen

Von der Spende profitieren in diesem Jahr Einrichtungen mit unterschiedlichen sonderpädagogischen Schwerpunkten. Zu den Begünstigten gehört die Don-Bosco-Schule in Bad Kreuznach mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Entwicklung. Schulleiter Julian Haas-von der Weiden berichtete bei der Übergabe, dass sich die Schülerzahl in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht habe und die Schule zunehmend an räumliche Grenzen stoße.

Die Schule teilt sich Räumlichkeiten mit der benachbarten Ellerbachschule, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, die ebenfalls ihre Kapazitätsgrenzen überschritten hat. Deren Schulleiter Roman Haag betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen, um Jugendlichen Praktika und damit Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen. Für die Ellerbachschule soll das Geld in Klettergerüste und Spielmaterial für das Außengelände fließen.

Auch die Gräfin-Loretta-Schule in Birkenfeld erhält Unterstützung. Rektorin Stefanie Luther erklärte, dass Förderschulen oft nur eine geringe Lobby hätten und man das Geld nutzen wolle, um den Schülerinnen und Schülern unter anderem Ausflüge zu ermöglichen, die von den Eltern häufig nicht finanziert werden könnten.

Konkrete Pläne nennt zudem die Nahetalschule in Idar-Oberstein. Der stellvertretende Schulleiter Sven Jung sieht die Mittel vor allem für neue Lehrmaterialien und Zuschüsse zu Klassenfahrten gut angelegt.

Für die Landskronschule in Oppenheim, die die drei Förderschwerpunkte ganzheitliche Entwicklung, Lernen und Sprache vereint, nahm Lena Reiter die Spende entgegen. Das Geld soll dort direkt in die Ausstattung der Lernräume fließen.

Die sechste unterstützte Einrichtung ist die Rhein-Nahe-Schule in Bingen unter Leitung von Nina Ohlinger. Mit dem Erlös möchte die Schule unter anderem das praxisorientierte Förderprogramm „GemüseAckerdemie“ fortführen.

Der Vorsitzende der Regionalinitiative, Stefan Langenfeld, sagte, Ziel sei es, mit den Spenden denjenigen zu helfen, die anderen helfen. Das Thema Bildung und Teilhabe habe den Mitgliedern in diesem Jahr besonders am Herzen gelegen. Zudem sei es immer wieder eine Bereicherung zu sehen, wie wirkungsvoll das Geld vor Ort eingesetzt werde.

Ausblick auf den Wirtschaftstag

Die nächste Großveranstaltung der Regionalinitiative ist bereits terminiert: Am Freitag, 27. November, findet der traditionelle Wirtschaftstag in der kING Ingelheim statt. Als Ehrengast wird der ehemalige Ski-Profi Felix Neureuther erwartet.

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Landrat Thomas Barth (Landkreis Mainz-Bingen), Holger Wessling (Vorstandsmitglied der Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück), Roman Haag (Schule am Ellerbach), Matthias Ess (Vorstandsmitglied der Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück), Nina Ohlinger (Rhein-Nahe-Schule, Bingen), Dagmar Silvery (Vorstandsmitglied der Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück), Tina Badrot (Vorstandsmitglied der Regionalinitiative Rhe…Foto: mainz-bingen.de

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