Jüdisches Mahnmal in Sinzig zum Friedensmal erweitert

Sinzig gestaltet das Jüdische Mahnmal zum Friedensmal um. Am 8. November ist dort eine Feier- und Gedenkstunde geplant.

Von Neues aus Sinzig1 Min. Lesezeit

Das Jüdische Mahnmal in der Rheinstraße in Sinzig wurde neu gestaltet und zu einem Friedensmal erweitert. Die Stadt Sinzig und das Bürgerforum Sinzig e. V. laden für Sonntag, 8. November, um 14 Uhr zu einer Feier- und Gedenkstunde am Mahnmal ein. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Mit der Neugestaltung soll an die jüdische Gemeinde Sinzig und die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung erinnert werden. Der Ort soll zugleich ein sichtbares Zeichen für Frieden, Toleranz und ein respektvolles Miteinander setzen. Der Termin liegt am Vortag des Jahrestages der Reichspogromnacht vom 9. November 1938.

Neue Gestaltung greift das Wort „Shalom“ auf

Der Entwurf stammt vom Sinziger Künstler Titus Reinarz, der bereits das ursprüngliche Mahnmal gestaltet hatte. Auf der Straßenseite wurden Stahlplatten installiert, deren Durchgang den Blick auf das bestehende Mahnmal freigibt. Ein Schriftzug auf den Platten verbindet das hebräische Wort „Shalom“ mit dem deutschen Wort „Frieden“.

Die Neugestaltung ist bis auf die abschließende Bepflanzung der Grünfläche fertiggestellt. Das Projekt wurde von der Projektgruppe Erinnerungskultur des Bürgerforums Sinzig angestoßen und mit LEADER-Fördermitteln der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Ahr unterstützt.

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