VRNrad wird ab 1. März 2027 erweitert: mehr Räder, mehr Stationen und Integration in die myVRN-App
Die nextbike-Gruppe führt das regionale Fahrradvermietsystem gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar fort – in Kaiserslautern sollen mehr als 70 Pedelecs hinzukommen.
Das regionale Fahrradvermietsystem VRNrad wird ab dem 1. März 2027 mit einer deutlich erweiterten Radflotte und zusätzlichen Stationen fortgeführt. Nach Abschluss eines europaweiten Vergabeverfahrens setzt die nextbike-Gruppe die Partnerschaft mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) fort. Die VRN GmbH will damit den Ausbau des Mietradsystems im Verbundgebiet weiter vorantreiben.
Für Kaiserslautern bedeutet die Neuvergabe nach Angaben der Stadt vor allem mehr Räder und mehr Stationen. Beigeordneter Manuel Steinbrenner, Dezernent für Umwelt und Bauen, betonte, die Stadt werde von dem Angebot stark profitieren. Gemeinsam mit den Allgemeinen Studierendenausschüssen der RPTU und der Hochschule Kaiserslautern könne das Angebot an Rädern und Stationen fast verdoppelt werden. Dadurch ließen sich weitere Stadtteile und Ziele integrieren. Zudem sollen in Kaiserslautern mehr als 70 Pedelecs angeboten werden.
Neue Flotte, mehr Stationen und App-Anbindung
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt eine vollständig neue Fahrradflotte im gesamten VRN-Gebiet ab dem 1. März 2027. Erstmals werden ergänzend zu den klassischen Mieträdern auch Pedelecs eingesetzt. Das System soll auf mehr als 500 Stationen mit insgesamt 3.300 Fahrrädern und 1.000 Pedelecs in den Basiskommunen ausgebaut werden.
Ein weiterer Punkt ist die vollständige Integration von VRNrad in die myVRN-App. Nach Angaben des VRN soll das die Ausleihe und Rückgabe erleichtern und die Verknüpfung von ÖPNV und Mietfahrrad komfortabler machen.
Außerdem sieht das Konzept einen Rabatt von 50 Prozent auf den Basistarif für Inhaberinnen und Inhaber eines Deutschland-Tickets im VRN vor.
Neue Stationen für Kaiserslautern gesucht
Die Stadt Kaiserslautern ist nun aufgefordert, weitere Stationen für das Mietradsystem zu finden und auszuweisen. Bürgerinnen und Bürger können sich an diesem Prozess beteiligen. Über die Beteiligungsplattform KLmitWirkung unter klmitwirkung.de/de/vrnrad lassen sich Vorschläge für neue Stationen auf einem Stadtplan eintragen. Zudem können andere Vorschläge bewertet und kommentiert werden.
Die Radverkehrsbeauftragte Julia Bingeser erklärte, man wolle die neuen Stationen dort einrichten, wo sie in Kaiserslautern benötigt würden, und freue sich auf Anregungen und Vorschläge.
VRNrad soll nach Angaben des Verbunds die klimafreundliche Mobilität in der Region stärken und die Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel mit Bus und Bahn weiter ausbauen. Das Fahrrad ergänze den ÖPNV auf der ersten und letzten Meile und trage dazu bei, den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver und flexibler zu gestalten.
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