Einfache Sprache
Partnerstadt-Delegationen beim Kaiserslautern-Jubiläum: Stadtfische als Gastgeschenke
Im September 2026 waren Gäste aus sechs Partnerstädten in Kaiserslautern zu Besuch.
Der Anlass war das 750-jährige Stadtjubiläum.
Die Gäste trafen sich am ersten Wochenende im September 2026.
Die Delegationen nahmen am gemeinsamen Abendessen im „Twenty One“ teil.
Das „Twenty One“ liegt über den Dächern der Stadt.
Die Delegationen erhielten Stadtfische im Kleinformat als Geschenke.
Die Geschenke kamen von der Künstlerin Petra Janson-Peermann.
Petra Janson-Peermann gestaltete jeden Fisch passend zur Partnerstadt.
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel überreichte die Stadtfische offiziell.
Beate Kimmel wünschte den Gästen eine gute persönliche Erinnerung.
Die Gäste sollten die Kunstwerke in ihre Heimat mitnehmen.
Beate Kimmel wünschte den Gästen auch einen schönen Platz für die Fische.
Die Fische standen bereits zu Beginn des Abendessens auf den Tischen.
Nach Angaben der Stadt freuten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Partnerstädte.
Sie freuten sich sehr über die Gastgeschenke.
Alle Fische zeigten Motive mit Bezug zu den Partnerstädten.
Die Anwesenden konnten direkt erkennen, welcher Fisch zu welcher Stadt gehört.
Gestaltung mit Bezug zu den Partnerstädten
Der Fisch für Saint-Quentin erhielt ein Art-Deco-Muster.
Saint-Quentin ist für sein Art-Deco-Stadtbild bekannt.
Der Fisch für Saint-Quentin hatte passende, üppige Farben.
Der Fisch für Columbia griff Elemente der Flagge auf.
Columbia hat eine dunkelblaue Grundfarbe auf der Flagge.
Die Flagge zeigt außerdem einen weißen Stern.
Der Fisch für Columbia erhielt auch eine Palme.
Columbia schenkte der Stadt Kaiserslautern vor vielen Jahren eine Palme.
Die Palme steht für South Carolina.
Der Fisch für Bunkyô-ku wurde in dunklem Lila gestaltet.
Bunkyô-ku ist ein Stadtteil von Tokio.
Das Zeichen auf Fisch und Flagge steht für Literatur.
Auf dem Fisch verteilte die Künstlerin Kirschblüten für Japan.
Der Fisch für Brandenburg an der Havel griff das Muster vom oberen Rand.
Das Muster stammt vom Plauer Torturm.
Brandenburg an der Havel gehört zur Europäischen Route der Backsteingotik.
Der Fisch hat einen grünen Bauch.
Brandenburg liegt in Waldnähe.
Die Paddel auf der Schwanzflosse zeigen eine Regattastrecke.
Der Fisch für Pleven erhielt eine gold-gelbe Grundfarbe.
Pleven hat diese Farbe im Wappen.
Das Motiv verbindet Museen.
Das Motiv zeigt auch schwarzrote Stickmuster.
Pleven hat viele Museen.
Bulgarien gilt als bekannt für schwarzrote Stickmuster.
Die linke Seite des Fisches zeigte ein eigenes Stickmuster.
Das Stickmuster basiert auf einem Museums-Icon.
Das Museums-Icon wurde rechts groß dargestellt.
Der Fisch für Guimarães hatte eine gelbe Grundfarbe aus der Flagge.
Die gelbe Farbe stammt aus dem Inneren der Flagge.
Portugal und Guimarães gelten als bekannt für farbenfrohe Fliesen.
Die Künstlerin übertrug das Motiv der Fliesenwand „Largo do Gremio“ auf den Fisch.
Künstlerische Umsetzung und Hintergrund
Petra Janson-Peermann sagte, sie habe das Bemalen der Fische gern gemacht.
Sie habe sich Gedanken zu den Partnerstädten gemacht.
Sie grundierte die Fische zuerst.
Danach bemalte sie die Fische mit Acryllack.
Zum Schluss versiegelte sie die Fische mit zweifachem Klarlack.
Für das 750-jährige Stadtjubiläum ließ die Stadt Kaiserslautern die Aktion „Fishing for Fantasy“ wieder aufleben.
Die Stadt knüpfte an die Kunstaktion aus dem Jahr 2001 an.
Bei der Aktion entstanden auch die bekannten Fischskulpturen im Kleinformat.
Die BBSI Technik stellte die kleinen Fische im 3D-Druck her.
Die kleinen Fische sind in verschiedenen Farben erhältlich.
Die Tourist Information verkauft die Fische für 7,50 Euro.
Die Käufer können die Fische für das eigene Zuhause nutzen.
Die Käufer können die Fische auch verschenken.
Die Käufer können die Fische auch bemalen.