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Wirtschaft

Kaiserslauterns Verpackungssteuer im Blick

Stadt prüft Einführung einer Steuer auf Einwegverpackungen – Bürger und Unternehmen können online mitwirken

Von Neues aus Kaiserslautern08.05.25, 07:40

Die Stadt Kaiserslautern beschäftigt sich aktuell intensiv mit der möglichen Einführung einer Verpackungssteuer. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Nutzung von Einwegverpackungen einzudämmen und nachhaltige Alternativen stärker zu fördern. Bereits knapp 400 Bürgerinnen und Bürger sowie einige Unternehmen aus Kaiserslautern haben an der laufenden Umfrage auf der städtischen Beteiligungsplattform KLmitWirkung teilgenommen.

Beteiligung der Öffentlichkeit und Unternehmen gefragt

Um eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen, bittet die Stadt weiterhin um breite Beteiligung an der Umfrage. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Rückmeldungen aus der Unternehmerschaft, da gerade deren Erfahrungen und Perspektiven für eine realistische Einschätzung der Auswirkungen der Verpackungssteuer unerlässlich sind. Die Umfrage ist so gestaltet, dass zunächst allgemeine Fragen an alle Interessierten gestellt werden, während Unternehmen im zweiten Teil gezielt angesprochen werden.

Was ist geplant? Einwegverpackungen im Fokus

Die geplante Steuer soll auf Einwegverpackungen für Speisen und Getränke erhoben werden, wenn diese direkt vor Ort verzehrt oder als Take-away angeboten werden. Tübingen gilt bundesweit als Vorreiter und erhebt beispielsweise 50 Cent auf Einweggetränkebehälter, Geschirr und Speiseverpackungen sowie 20 Cent auf Einwegbesteck. Ausnahmen sind für bestimmte Lebensmittel vorgesehen.

Kurz erklärtEinwegverpackungen

Verpackungen, die nur einmal verwendet werden und nach ihrem Gebrauch entsorgt werden. Sie sind meist aus Kunststoff, Pappe oder Aluminium und verursachen besonders viel Müll.

Schnell, anonym, wirkungsvoll: Die Umfrage auf KLmitWirkung

Die Teilnahme an der Umfrage auf www.klmitwirkung.de ist unkompliziert, nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und ist anonym gestaltet. Die Ergebnisse sollen helfen, eine nachhaltige Zukunft für Kaiserslautern zu gestalten.

Zur Umfrage auf KLmitWirkung

Die Stadt Kaiserslautern richtet ihren Aufruf an alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie insbesondere an Unternehmen, die von der geplanten Steuer betroffen sein könnten. Die gesammelten Meinungen werden maßgeblich in die Ausgestaltung der Verpackungssteuer einfließen und bieten die Möglichkeit, das Stadtbild und die Umwelt gemeinsam positiv zu beeinflussen.

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