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Kaiserslautern präsentiert erste Ergebnisse zur Online-Umfrage zum Sicherheitsgefühl
Die Stadt Kaiserslautern stellte erste Ergebnisse einer Online-Umfrage vor.
Die Umfrage lief im Auftrag der Stadt Kaiserslautern.
Das Sicherheitsgefühl beeinflusst den Alltag vieler Menschen.
Die Umfrage behandelte Aufenthalte in der Innenstadt.
Die Umfrage behandelte das Meiden bestimmter Orte.
Die Umfrage fragte auch nach Vertrauen.
Die Umfrage fragte auch nach Vertrauen in das Handeln.
Die Ergebnisse stellte die Stadt in einer öffentlichen Sitzung vor.
Die Ergebnisse stellte die Stadt in einer Sitzung des Kriminalpräventiven Rats vor.
Der Kriminalpräventive Rat heißt SiKa.
Dirk Herber nahm an der Sitzung teil.
Dirk Herber ist Staatssekretär im Innenministerium des Landes.
Manfred Schulz leitete die Sitzung.
Manfred Schulz ist Bürgermeister der Stadt Kaiserslautern.
Zeitraum und Umfang der Online-Befragung
Die offene Online-Befragung lief vom 25. Februar bis 12. April.
Insgesamt nahmen 2.442 Menschen teil.
Die Auswertung umfasst Daten zu 31 Fragen.
Die Auswertung umfasst mehr als 11.100 individuelle Antworten.
Teilnehmen konnten Bürgerinnen und Bürger ab 14 Jahren.
Wissenschaftlich wertet das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz aus.
Das Institut heißt Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz, kurz ism.
ism ist eine gemeinnützige Gesellschaft.
Ziel der Auswertung und Methode
Die Stadt nannte ein Ziel für die gewählte Methode.
Die Stadt erklärte, dass die Methode nicht die Gesamtbevölkerung abbilden sollte.
Die Stadt sagte, die Methode sollte Hinweise sammeln.
Die Hinweise sollten Ursachen von Unsicherheit zeigen.
Die Hinweise sollten auch Ansatzpunkte für Verbesserungen liefern.
Die Stadt betonte das in ihrer Mitteilung.
Unterschiede beim Sicherheitsgefühl
Die Ergebnisse zeigen Unterschiede beim Sicherheitsgefühl.
Teilnehmerinnen bewerten ihr Sicherheitsgefühl insgesamt schlechter.
Das gilt im Vergleich zu männlichen Teilnehmern.
Eigene Erfahrungen beeinflussen die Einschätzung ebenfalls.
Personen mit Kriminalitätserfahrung in den vergangenen zwei Jahren äußern häufiger Sorge.
Sie sorgen sich häufiger, erneut Opfer einer Straftat zu werden.
Dieser Personenkreis machte 39 Prozent der Teilnehmenden aus.
Die Mitteilung fordert deshalb unterschiedliche Perspektiven für weitere Analysen.
Die Mitteilung fordert auch unterschiedliche Erfahrungshintergründe.
Die Mitteilung warnt vor einem einheitlichen Sicherheitsempfinden der Bevölkerung.
Genannte Unsicherheitsfaktoren in der Innenstadt
Die Ergebnisse nennen häufig wahrgenommene Störungen der öffentlichen Ordnung.
Die Ergebnisse nennen auch beobachtetes normabweichendes Verhalten.
In der Innenstadt wurden dazu mehrere Punkte genannt.
- Abfall und Schmutz nannten 85,6 Prozent.
- Rundumlungernde Personen nannten 80,7 Prozent.
- Vandalismus nannten 74,8 Prozent.
Auch Orte mit besonders starkem Unsicherheitsgefühl wurden genannt.
Das Umfeld der Mall wurde von den Teilnehmenden genannt.
Der Hauptbahnhof wurde von den Teilnehmenden genannt.
Das Rathausumfeld wurde von den Teilnehmenden genannt.
Mehr als zwei Drittel fühlten sich dort bei Tageslicht unsicher.
Bei Tageslicht nannten sie eher oder sehr unsicher.
Bei Dunkelheit stieg der Anteil auf 80 bis 90 Prozent.
Weiteres Vorgehen im Verfahren
Die Online-Befragung ist der erste Baustein eines mehrstufigen Prozesses.
Die Stadt will die Ergebnisse im Lenkungskreis der SiKa besprechen.
Danach sollen qualitative Interviews folgen.
Die Interviews sollen unterschiedliche Perspektiven vertiefen.
Die Interviews sollen die Situation in der Innenstadt untersuchen.
Die Interviews sollen auch die Ursachen des Unsicherheitsempfindens untersuchen.
Auf dieser Grundlage entwickeln mehrere Stellen konkrete Handlungsempfehlungen.
Auf dieser Grundlage entwickeln mehrere Stellen einen Maßnahmenplan.
Die Handlungsempfehlungen sollen das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum verbessern.
An der Entwicklung sind die Stadtverwaltung, die Polizei und die SiKa beteiligt.
Förderung und Initiative
Die Befragung ist Teil der Initiative „Sicherheitsgefühl in Kommunen stärken“.
Die Initiative heißt „Sicherheitsgefühl in Kommunen stärken“, kurz InSiKo.
Die Leitstelle Kriminalprävention finanziert die Befragung.
Die Finanzierung erfolgt durch das Innenministerium Rheinland-Pfalz.