Im Austausch mit der Pfalz-Orthopädie Monteleone: Oberbürgermeisterin Beate Kimmel zu Orthopädieschuhtechnik und Fachkräften
Kimmel besuchte das Unternehmen am Hilgardring und informierte sich über handwerkliches Können, medizinisches Wissen und moderne Technik.
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel hat die Pfalz-Orthopädie Monteleone am Hilgardring besucht und sich dabei über das spezialisierte Handwerk der Orthopädieschuhtechnik informiert. Im Austausch mit Inhaber Fabio Monteleone und seinem Team erhielt sie Einblicke in die Verbindung von handwerklichem Können, medizinischem Wissen und moderner Technik, die in einem orthopädischen Maßschuh zusammenkommen.
Begleitet wurde Kimmel von WFK-Geschäftsführer Dr. Philip Pongratz, WFK-Prokurist Tim Teubner-Littig sowie Roger Bier, stellvertretender Abteilungsleiter Berufsausbildung und Koordinator für berufliche Orientierung bei der Handwerkskammer der Pfalz.
Fachkräftegewinnung im Mittelpunkt
Im Gespräch ging es vor allem um die Entwicklung des Unternehmens und um die Gewinnung und Ausbildung von Fachkräften. Gerade in spezialisierten Handwerksberufen wie der Orthopädieschuhtechnik sei es für Betriebe zunehmend schwierig, geeigneten Nachwuchs zu finden, heißt es in der Mitteilung. Zugleich verbinde das Berufsbild handwerkliches Geschick mit medizinischem Wissen und moderner Technik und trage unmittelbar zur Mobilität und Lebensqualität der Kundinnen und Kunden bei.
Kimmel zeigte sich nach Angaben der Stadt beeindruckt von der Arbeit vor Ort. Sie betonte, dass solche Einblicke wichtig seien, weil sie die Vielseitigkeit und die Anforderungen des Handwerks sichtbar machten und jungen Menschen berufliche Perspektiven aufzeigten.
Unternehmen seit 2012 in Kaiserslautern aktiv
Die Pfalz-Orthopädie Monteleone wurde 2012 von Fabio Monteleone gegründet. Er hatte bereits mit 21 Jahren seinen Meistertitel erworben. Heute beschäftigt das Unternehmen 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter vier Personen mit Meisterbrief. Ladengeschäft, Verwaltung, Schuhverkauf und Werkstatt sind an verschiedenen Standorten in Kaiserslautern untergebracht. Hinzu kommen Hausbesuche bei Patientinnen und Patienten in einem Umkreis von rund 65 Kilometern.
Einblicke in Herstellung und Versorgung
Beim Rundgang erhielten die Gäste Einblicke in die Herstellung orthopädischer Maßschuhe und individuell gefertigter Einlagen. Trotz moderner 2D- und 3D-Scantechnik bleibe vieles echte Handarbeit. Zum Angebot des Unternehmens gehören außerdem Bandagen und Orthesen, Kompressionsversorgungen sowie individuelle Anpassungen von Alltagsschuhen. Der regelmäßige Austausch mit Fachärztinnen und Fachärzten und der Einsatz neuer Technologien sollen eine möglichst passgenaue Versorgung der Kundinnen und Kunden ermöglichen.
Für Kimmel zeigte der Besuch nach Angaben der Mitteilung auch den Beitrag, den engagierte Handwerksbetriebe für Kaiserslautern leisten. Sie schafften Arbeits- und Ausbildungsplätze, gäben ihr Wissen an die nächste Generation weiter und böten den Menschen vor Ort eine hoch spezialisierte Versorgung.
Die Oberbürgermeisterin hob hervor, dass solche Unternehmen ein Gewinn für die Stadt seien, weil dort Erfahrung, Fachwissen und persönliches Engagement zusammenkämen und davon die Menschen in Kaiserslautern unmittelbar profitierten.
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