Franz Rheinheimer erhält das Barbarossa-Siegel der Stadt Kaiserslautern
Die Oberbürgermeisterin würdigt sein jahrzehntelanges Engagement für Dansenberg, Kaiserslautern und das Vereinsleben
Für sein jahrzehntelanges Engagement für Dansenberg und Kaiserslautern ist Franz Rheinheimer mit dem Barbarossa-Siegel der Stadt Kaiserslautern ausgezeichnet worden. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel würdigte dabei seinen langjährigen Einsatz als Ortsvorsteher, Stadtrat und Vereinsvorsitzender sowie seine enge Verbundenheit mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Kimmel betonte bei der Verleihung, Rheinheimer habe Dansenberg und Kaiserslautern über viele Jahrzehnte „mit großem Engagement, klarer Haltung und vor allem mit großer Nähe zu den Menschen geprägt“. Das Barbarossa-Siegel sei eine verdiente Anerkennung für einen Menschen, der Verantwortung nicht nur als Aufgabe verstanden, sondern gelebt habe.
Engagement in Dansenberg und für die Gesamtstadt
Rheinheimer gehörte seit 1999 dem Ortsbeirat Dansenberg an und übernahm 2004 das Amt des Ortsvorstehers. Über viele Jahre setzte er sich für die Entwicklung des Stadtteils und die Lebensqualität vor Ort ein. Als sichtbares Projekt nannte die Stadt insbesondere die Neugestaltung der Ortsmitte.
Die Oberbürgermeisterin hob hervor, Rheinheimer sei „nah dran an den Menschen“ gewesen. Er sei ansprechbar gewesen, habe zugehört und Anliegen ernst genommen. Viele Bürgerinnen und Bürger hätten gewusst, dass ihr Anliegen gehört werde, wenn Franz Rheinheimer da sei.
Besonders wichtig gewesen sei ihm eine offene und lebendige Gemeinschaft in Dansenberg. Kimmel verwies auf seine Willkommenskultur und darauf, dass er nicht zuerst nach Herkunft oder Hintergrund gefragt habe, sondern danach, was gemeinsam erreicht werden könne. Diese Haltung stehe für Gemeinschaft statt Abgrenzung und für Miteinander statt Gegeneinander.
Auch in Stadtrat, Verwaltung und Sport aktiv
Für die Gesamtstadt engagierte sich Rheinheimer ebenfalls. Von 2009 bis 2021 gehörte er dem Stadtrat an und war zunächst stellvertretender, später Vorsitzender der Fraktion der Freien Wähler. Darüber hinaus war er unter anderem im Aufsichtsrat der SWK tätig und ist bis heute Mitglied des Verwaltungsrats der ZAK.
Kimmel sagte, für Franz Rheinheimer habe immer die Sache im Mittelpunkt gestanden. Es sei ihm um die Frage gegangen, was Kaiserslautern weiterbringe. Seine Bereitschaft, zuzuhören und Brücken zu bauen, habe die Stadt bereichert.
Auch im Sport übernahm Rheinheimer Verantwortung. Von 1997 bis 2015 engagierte er sich in führender Funktion beim TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg, viele Jahre als Vorsitzender. Heute ist er Ehrenvorsitzender.
Die Oberbürgermeisterin fasste zusammen, Franz Rheinheimer habe Spuren hinterlassen – in Dansenberg, in Kaiserslautern und bei vielen Menschen. Sie dankte ihm für seine Verlässlichkeit, seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und für seine Liebe zu Dansenberg und zur Stadt.
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