Erneute Straßenerfassung: Viele Abschnitte in schlechten Erhaltungskategorien

Erste Ergebnisse der Mess- und Kameratechnik wurden am 21. September im Bauausschuss vorgestellt

Erste Ergebnisse der erneuten Straßenerfassung liegen vor

Sieben Jahre nach der letzten Kompletterfassung des Kaiserslauterer Straßennetzes im Jahr 2018 ist das städtische Netz erneut mit Mess- und Kameratechnik untersucht worden. Ein Messfahrzeug war im vergangenen Jahr auf den 380 Kaiserslauterer Straßenkilometern unterwegs, um ein vollständiges Bild der Straßenoberfläche zu erfassen. Erste Ergebnisse dieser erneuten Gesamterfassung wurden am 21. September im Bauausschuss vorgestellt.

Das Fazit fällt deutlich schlechter aus als erwartet. Demnach gehören inzwischen 31,7 Prozent der Hauptstraßen und 44,9 Prozent der Nebenstraßen zur schlechtesten von fünf Erhaltungskategorien. 2018 lagen diese Werte noch bei 21,9 Prozent beziehungsweise 36,5 Prozent. Nach Angaben der Stadt ist der Substanzverlust der Straßen damit höher als die Sanierungsrate.

Baudezernent Manuel Steinbrenner zeigte sich ebenso wie Tiefbaureferatsleiter Sebastian Staab von dem Ergebnis überrascht. Steinbrenner erklärte, die bisherigen Investitionen seien nicht ausreichend gewesen. Das Engagement müsse ausgeweitet werden, sonst werde die Instandsetzung immer teurer.

Christian Komma von der von der Stadt beauftragten Ingenieursgesellschaft Heller stellte die Ergebnisse im Ausschuss vor. Er ordnete den Zustand und die Verschlechterung als vergleichbar mit anderen Städten ein.

Eine detaillierte Analyse soll das Büro der Stadt bis Ende des Jahres vorlegen.

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