Herxheim startet Neubau des Jugendzentrums
In Herxheim hat der Neubau des Jugendzentrums begonnen. Die Ortsgemeinde setzte mit dem offiziellen Spatenstich auf dem Festplatz den Startschuss für ein Projekt, in das sie nach eigenen Angaben 1,85 Millionen Euro investiert. Auf einer Nutzfläche von rund 390 Quadratmetern soll ein moderner Ort für Begegnung, Kreativität und gemeinschaftliches Miteinander entstehen.
Geplant ist ein Gebäude in Holzständerbauweise mit Photovoltaikanlage und begrüntem Pultdach. Neben einem Mehrzweckraum sollen auch eine Werkstatt und eine Küche entstehen. Die Ortsgemeinde strebt an, die Rohbauarbeiten noch im Laufe dieses Jahres abzuschließen. Die Fertigstellung des Jugendzentrums ist für August beziehungsweise September 2027 vorgesehen.
Dem Neubau ging ein mehrjähriger Planungsprozess voraus. Bereits 2020 war eine umfassende energetische und technische Modernisierung des bisherigen Jugendzentrums geprüft worden. Dabei hätten sich laut Mitteilung Kosten von mehr als 2,2 Millionen Euro ergeben. Der Ortsgemeinderat entschied deshalb 2023, die Modernisierung nicht weiterzuverfolgen und stattdessen einen Neubau auf dem Festplatz zu realisieren.
Ortsbürgermeister Sven Koch sagte beim Spatenstich: „Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir ein deutliches Zeichen für die Bedeutung der Jugendarbeit in unserer Gemeinde. Wir schaffen nicht einfach nur neue Räumlichkeiten, sondern einen Ort, an dem sich junge Menschen entfalten, eigene Ideen verwirklichen und Gemeinschaft erleben können“.
Standort mit Nähe zu Schule und Einrichtungen
Die Lage auf dem Festplatz soll nach Angaben der Ortsgemeinde zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. In unmittelbarer Nähe liegen die Grundschule Herxheim, das Haus der Begegnung und das Pfadfinderhaus des Stammes Amundsen. Mit Blick auf das neue Ganztagsförderungsgesetz verweist die Gemeinde auf die wachsende Bedeutung der Vernetzung von Bildungs-, Betreuungs- und Freizeitangeboten.
Koch hob dazu hervor: „Die Lage des neuen Jugendzentrums bietet uns große Chancen. Wenn Schule, Jugendarbeit, Vereine und weitere Einrichtungen enger zusammenrücken, können wertvolle Synergien entstehen. Gerade mit Blick auf den kommenden Ganztagsanspruch ist es wichtig, frühzeitig neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln und die vorhandenen Angebote sinnvoll miteinander zu verknüpfen“.
Ein Dank galt beim Spatenstich dem Planungsbüro Hausgemacht Architekten aus Landau, das die bauliche Konzeption entwickelt und den Planungsprozess von Beginn an mit den künftigen Nutzerinnen und Nutzern sowie den umliegenden Einrichtungen abgestimmt hat.
Die Ortsgemeinde sieht in dem Neubau nicht nur eine neue Infrastruktur, sondern eine langfristige Investition in die Jugendarbeit und das gesellschaftliche Miteinander vor Ort.
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