Landau reduziert Schilder in der Waffenstraße: Gehwegparken bleibt verboten
Ab 28. September erfolgt die Kontrolle, bis dahin gibt es Hinweiszettel statt Verwarnungen
Die Stadt Landau hat in der neu gestalteten Waffenstraße die Beschilderung geändert und die Zahl der Schilder reduziert. Nach Angaben der Stadt soll damit deutlicher werden, dass im Abschnitt zwischen der Einmündung Badstraße und den Pollern kurz vor der Einmündung Langstraße die Flächen neben der Fahrbahn Gehwege sind. Dort ist das Parken verboten. Diese Regelung war bereits bei der Planung und beim Bau der Straße vorgesehen.
Die Stadtverwaltung kündigt an, die Regelung ab Montag, 28. September, zu kontrollieren. Bis dahin gilt eine Übergangsfrist. In den kommenden Tagen sollen noch keine Verwarnungen ausgesprochen werden. Stattdessen ist die Verkehrsüberwachung vor Ort unterwegs und verteilt Hinweiszettel an Fahrzeuge, die regelwidrig auf dem Gehweg abgestellt sind.
Auf der Ostseite der Waffenstraße sind nun die Verkehrszeichen „Gehweg“ angebracht. Dadurch ist die Fläche eindeutig dem Fußverkehr vorbehalten. Die Muldenrinnen bilden die Grenze zwischen Gehweg und Fahrbahn. Auf der Westseite gilt zusätzlich bereits ein absolutes Haltverbot.
Nach Ablauf der Übergangszeit wird das Gehwegparken im Rahmen der normalen Verkehrskontrollen überprüft. Wer dann sein Fahrzeug weiterhin auf dem Gehweg abstellt, muss mit einer Verwarnung in Höhe von 55 Euro rechnen.
Die Stadt verweist auf die Bedeutung freier Gehwege für den Fußverkehr. Die Waffenstraße werde auch von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt. Mit dem Otto-Hahn-Gymnasium und der Pestalozzi-Grundschule grenzen zwei Schulen direkt an die Straße an. Freie und gut erkennbare Gehwege sollen dazu beitragen, dass Kinder, Jugendliche und alle anderen Fußgängerinnen und Fußgänger sicher und ungehindert unterwegs sein können.
Bürgermeister und Verkehrsdezernent Lukas Hartmann sagte, mit den neuen Schildern solle vor allem für mehr Klarheit gesorgt werden. Zudem freue ihn, dass die Zahl der Schilder halbiert werden konnte, weil ein Schilderwald eher zur Unübersichtlichkeit beitrage. Zugleich machte er deutlich, dass die Stadt niemanden mit der neuen Regelung überraschen wolle und deshalb zunächst Zeit zum Gewöhnen gebe.
Die Stadt weist deshalb nochmals darauf hin, auf die neuen Schilder zu achten und das Fahrzeug dort nicht mehr auf dem Gehweg abzustellen.
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