Landau betont Rolle der Stadtbibliothek bei der Leseförderung

Leseförderung endet nicht an der Schultür: Landau setzt auf Stadtbibliothek, Events und niedrigschwellige Angebote. PISA warnt vor sinkenden Leseleistungen.

Von Landau in der Pfalzs Redaktion1 Min. Lesezeit
Lesen ist der Schlüssel zu Bildung, gesellschaftlicher Teilhabe und vielen Chancen im Leben!

Foto: Stadt Landau

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Lesen ist nach Darstellung der Stadt Landau ein Schlüssel zu Bildung und Teilhabe. Oberbürgermeister Dominik Geißler betont als Dezernent für die Stadtbibliothek, dass die Leseförderung nicht an der Schultür enden dürfe. Bibliotheken und andere außerschulische Bildungsorte spielten dabei eine wichtige Rolle, um Kindern und Jugendlichen Freude am Lesen zu vermitteln.

Hintergrund sind die aktuellen Ergebnisse der PISA-Studie, die nach Angaben der Stadt erneut einen Rückgang der Leseleistungen der 15-Jährigen in Deutschland zeigen. Rund ein Drittel erreiche beim Lesen nicht das definierte Mindestkompetenzniveau. Geißler sagt: „Wer gut lesen kann, dem stehen im wahrsten Sinne des Wortes viele Türen offen“. Und weiter: „Deshalb müssen wir Kindern und Jugendlichen möglichst früh und auf ganz unterschiedlichen Wegen Lust aufs Lesen machen. Unsere Stadtbibliothek leistet dazu einen wichtigen Beitrag: Sie ist ein niedrigschwelliger Bildungsort, an dem alle Menschen unabhängig von Herkunft oder Geldbeutel Zugang zu Büchern, Wissen und Geschichten haben.“

Stadtbibliothek setzt auf niedrigschwellige Angebote

Auch die Leiterinnen der Stadtbibliothek, Amelie Löhlein und Sabine Schäfer, verweisen auf unterschiedliche Zugänge zum Lesen. Leseförderung bedeute für sie vor allem, Begegnungen mit Büchern und Geschichten zu ermöglichen. Kinder sollten ausprobieren und stöbern können, damit sie Themen, Formate und Geschichten entdecken, die sie ansprechen.

Die Stadtbibliothek bietet nach eigenen Angaben neben der klassischen Ausleihe ein breites Medienangebot sowie Veranstaltungen wie verschiedene Lese-Events, Vorleseangebote wie die Vorlesezeit und Aktionen zur Leseförderung wie den Lesesommer. Sie arbeitet dabei auch mit Kitas, Schulen und weiteren Einrichtungen zusammen. Informationen zu Angeboten für Kinder und Jugendliche stellt die Stadtbibliothek unter https://opac.landau.de im Bereich „Kinder/Jugend“ bereit.

Geißler weist zudem darauf hin, dass Leseförderung angesichts angespannter kommunaler Haushalte auch verlässliche personelle und finanzielle Ausstattung brauche.

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